Krefeld setzt auf Wasserstoffbusse: 29 emissionsfreie Fahrzeuge bis 2027
Branko TlustekKrefeld setzt auf Wasserstoffbusse: 29 emissionsfreie Fahrzeuge bis 2027
Bis Ende 2027 will Krefeld seine Flotte an wasserstoffbetriebenen Bussen deutlich ausbauen. Die Stadt beschafft 19 neue Fahrzeuge, sodass sich die Gesamtzahl auf 29 erhöht. Diese Busse werden ausschließlich mit Wasserstoff betrieben, der aus erneuerbaren Energien gewonnen wird.
Die Anschaffung der neuen Busse kostet insgesamt rund 14 Millionen Euro. Sie sollen im Laufe des Jahres 2027 schrittweise geliefert werden. Sobald sie voll einsatzbereit sind, werden sie etwa ein Drittel des gesamten Busfuhrparks in Krefeld ausmachen.
Durch den Ersatz von Dieselbussen wird die Wasserstoffflotte die CO₂-Emissionen um etwa 2.000 Tonnen pro Jahr reduzieren. Dieser Schritt unterstützt das Ziel der Stadt, einen klimaneutralen Öffentlichen Nahverkehr zu erreichen.
Krefeld ist mit diesem Vorhaben nicht allein: Die Ruhrbahn in Essen plant, bis 2027 oder 2028 insgesamt 78 Wasserstoffbusse einzuführen. Gleichzeitig werden Recklinghausen und Herten unter dem Dach der Vestische jeweils sieben Solobusse mit Wasserstoffantrieb in den Jahren 2027 und 2028 in Betrieb nehmen.
Der Ausbau der Wasserstoffbusse in Krefeld markiert einen wichtigen Schritt hin zu einem umweltfreundlicheren Öffentlichen Personennahverkehr. Auch andere deutsche Städte wie Essen und Recklinghausen bereiten bis Ende 2027 ähnliche Projekte vor. Die gemeinsamen Bemühungen zielen darauf ab, Emissionen zu senken und erneuerbare Energien in der urbanen Mobilität zu fördern.






