Langenfelds neue Feuerwehrwache Nord startet trotz Bauverzögerungen durch
Branko TlustekLangenfelds neue Feuerwehrwache Nord startet trotz Bauverzögerungen durch
Neue Feuerwehrwache Nord in Langenfeld nach Bauverzögerungen offiziell eröffnet
Die neue Feuerwehrwache Nord in Langenfeld hat nach der Bewältigung unerwarteter Bauhindernisse offiziell ihren Betrieb aufgenommen. Bürgermeister Frank Schneider übergab bei einer Feierstunde in der Haus Gravener Straße symbolisch den Schlüssel an die Führungskräfte der Wache. Die Einrichtung dient künftig als Standort für den neu gebildeten Löschzug 2 Richrath-Wiescheid.
Das Projekt wurde mit einem Budget von rund 10,8 Millionen Euro realisiert. Die Wache umfasst 2.343,03 m² Nutzfläche bei einem Gesamtvolumen von 13.117,14 m³. Bei der Planung standen Nachhaltigkeit, Umweltschutz und Sicherheit im Vordergrund – darunter Arbeitsschutzmaßnahmen, Schallschutz und Brandvermeidung.
Die Anlage gliedert sich in einen sozialen und administrativen Trakt, eine Fahrzeughalle sowie Lagerflächen, die bei Bedarf zu zusätzlichen Stellplätzen umfunktioniert werden können. Die ehrenamtlichen Feuerwehrleute erreichen die Wache über zwei Zufahrten und rücken im Einsatzfall über die Schneiderstraße aus. Ein separates Gebäude auf dem Gelände beherbergt ein Notstromaggregat, das die Stromversorgung bei Ausfällen sichert.
Konzipiert für effiziente Brandbekämpfung und technische Rettungseinsätze, bietet die Wache zugleich optimale Bedingungen für die ehrenamtliche Arbeit. Trotz Verzögerungen blieb der Fokus stets auf Funktionalität und moderne Standards gerichtet.
Die neue Wache stärkt das Notfallnetzwerk Langenfelds deutlich: Sie bietet verbesserte Rahmenbedingungen für die Freiwilligen und garantiert eine zuverlässige Energieversorgung in Krisensituationen. Der Löschzug 2 Richrath-Wiescheid ist nun von einer zukunftssicheren, maßgeschneiderten Basis aus einsatzbereit.






