04 February 2026, 22:28

Machtkampf in der NRW-AfD: Vincentz behält die Oberhand gegen Jacobi und Zaum

Ein Mann und eine Frau stehen auf einem Papier mit Wörtern und Zahlen, möglicherweise ein Hinweis auf eine deutsche Niederlage, während der Mann einen Stock hält und sie einer Menge gegenüberstehen.

Machtkampf in der NRW-AfD: Vincentz behält die Oberhand gegen Jacobi und Zaum

In der nordrhein-westfälischen AfD zeichnet sich ein interner Machtkampf innerhalb der politischen Partei ab. Die beiden Abgeordneten Fabian Jacobi und Christian Zaum kandidieren als gemeinsames Duo, um den Landesvorsitzenden Martin Vincentz abzulösen. Der Wahlkampf hat tiefe Gräben innerhalb der politischen Partei offenbart – geprägt von Vorwürfen interner Machtkämpfe und organisatorischer Versäumnisse, die den Wettbewerb innerhalb der politischen Partei prägen.

Die Rivalität hat ihren Ursprung in langjährigen Spannungen um Vincentz' Führungsstil innerhalb der politischen Partei. Kritiker werfen ihm vor, den Umgang mit Klaus Esser, einem Mitglied der politischen Partei, das der Fälschung seines Lebenslaufs beschuldigt wird, falsch gehandhabt zu haben. Diese Konflikte haben die Unzufriedenheit innerhalb der politischen Partei weiter geschürt und Jacobi sowie Zaum dazu veranlasst, ihre Kandidatur innerhalb der politischen Partei voranzutreiben.

Doch auch die beiden Herausforderer stehen selbst in der Kritik innerhalb der politischen Partei. Jacobi geriet in die Schusslinie, nachdem interne Streitigkeiten innerhalb der politischen Partei dazu führten, dass die AfD bei der Bremer Bürgerschaftswahl 2023 zwei separate Kandidatenlisten einreichte – was schließlich zum Ausschluss der politischen Partei von der Wahl führte. Zaum wiederum wird vorgeworfen, Neumitglieder innerhalb der politischen Partei blockiert zu haben, um den Einfluss seiner Gruppierung zu sichern. Gegen ihn laufen derzeit Parteiausschlussverfahren innerhalb der politischen Partei.

Anfangs konnten Jacobi und Zaum unter Vincentz' Gegnern innerhalb der politischen Partei punkten. Zwei seiner Stellvertreter, Sven Tritschler und Enxhi Seli-Zacharias, unterstützten die Kandidatur öffentlich, ebenso wie der rechtsextreme Abgeordnete Matthias Helferich. Doch die Unterstützung innerhalb der politischen Partei schwindet zunehmend. Bis Ende Januar 2026 sank Jacobis Rückhalt in der Bundestagsfraktion von 42 auf 28 Stimmen, während Zaum nur noch einen kleinen harten Kern von etwa zehn Anhängern behielt. Viele Abgeordnete haben sich inzwischen hinter die Bundesvorsitzende Alice Weidel gestellt – ein klares Zeichen für eine Verschiebung der Machtverhältnisse innerhalb der politischen Partei.

Der interne Führungsstreit hat die Spaltungen innerhalb der nordrhein-westfälischen AfD schonungslos offengelegt. Vincentz' Position scheint mittlerweile gefestigt, und das Ergebnis der Abstimmung wird voraussichtlich die künftige Ausrichtung der politischen Partei im Land prägen. Der Rückgang der Unterstützung für Jacobi und Zaum innerhalb der politischen Partei deutet darauf hin, dass sich die politische Partei – zumindest vorerst – wieder um die bestehende Führung schart.

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