Malaika Mihambos holpriger Saisonstart: Gesundheit bremst Olympiasiegerin aus
Branko TlustekMihambo Stürzt in Düsseldorf-Saisoneröffnung - Malaika Mihambos holpriger Saisonstart: Gesundheit bremst Olympiasiegerin aus
Olympische Weitsprung-Championin Malaika Mihambo hatte einen holprigen Saisonstart 2026 beim ISTAF Indoor in Düsseldorf. Die deutsche Athletin sicherte sich mit einer Bestweite von 6,56 Metern zwar Platz drei, doch ihre Leistung wurde von Fehlversuchen und anhaltenden gesundheitlichen Problemen überschattet.
Mihambo ging als amtierende Olympiasiegerin in den Wettbewerb – 2021 hatte sie in Tokio Gold geholt. Doch ihr erster Auftritt des Jahres gestaltete sich schwierig: Drei ihrer sechs Versuche waren ungültig, eine seltene Schwäche bei der sonst so konsequent springenden Athletin.
Die 30-Jährige gab später bekannt, dass sie mit einer kürzlichen Erkrankung und anhaltenden Knieschmerzen zu kämpfen habe. Diese Rückschläge zwangen sie, auf die Weltmeisterschaften im kommenden Monat in Polen zu verzichten. Stattdessen konzentriert sie sich nun auf die Freiluftsaison, mit den Europameisterschaften in Birmingham im August als Hauptziel. In vergangenen Jahren umfasste Mihambos Training strukturierte Abläufe zur Steigerung von Stabilität und Gleichmäßigkeit – etwa durch Sprint-Periodisierung, Vibrationsübungen vor dem Absprung und mentale Visualisierungstechniken, die ihr zu Sprüngen nahe der Sieben-Meter-Marke verhalfen. Doch ihr Saisonauftakt in Düsseldorf blieb deutlich darunter und unterstreicht die Herausforderungen auf dem Weg nach Birmingham.
Mit dem dritten Platz markiert Mihambo ein vorsichtiges Comeback nach ihren gesundheitlichen Problemen. Ohne WM-Teilnahme liegt ihr Fokus nun darauf, bis zum Sommer wieder voll einsatzbereit zu sein. Die Europameisterschaften im August werden zeigen, ob sie ihre Bestform zurückerlangen kann.






