23 December 2025, 04:30

Millionen-Topf für die Sanierung von Sportstätten

Ein Stadion mit Flutlicht, Eisengittern, Zuschauern, stehenden Personen, Werbetafeln, Anzeigetafeln, Überwachungskameras, Flaggen und Dekorationen.

Millionen-Topf für die Sanierung von Sportstätten

333-Millionen-Topf für die Sanierung von Sportanlagen

Bundesprogramm fördert Modernisierung von kommunalen Sporteinrichtungen mit überregionaler Bedeutung – bis 2026 stehen 333 Millionen Euro bereit.

Für die Jahre 2025/2026 stellt der Bund im Rahmen des Programms „Sanierung kommunaler Sportstätten“ insgesamt 333 Millionen Euro für die Modernisierung von Sporteinrichtungen in Deutschland bereit. Das Geld fließt in die dringend benötigte Instandsetzung von Turnhallen, Schwimmbädern und Sportplätzen. Zahlreiche Kommunen, darunter Marl, haben bereits konkrete Pläne vorgelegt, um einen Anteil der Fördergelder zu erhalten.

Das Programm konzentriert sich auf Projekte mit regionaler oder überregionaler Bedeutung. Gefördert werden Sanierungen von Sporthallen, Innen- und Außenbecken, Sportplätzen, Umkleidekabinen und Lagerräumen. Die Antragsfrist für digitale Projektskizzen beim Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) endet am 15. Januar 2026.

In Marl haben Vereine und die Stadtverwaltung Sanierungsvorschläge für mehrere Standorte eingereicht, darunter: - die Sporthalle der Willy-Brandt-Schule, - den Kunstrasenplatz des FC Marl, - das Guido-Heiland-Bad und das Bürgerbad Hüls, - die Sportanlage Loekamp sowie - einen Ausbildungsraum der DLRG.

Ziel ist es, langjährige Instandhaltungsrückstände zu beheben. Auch andere Städte bereiten Anträge vor: Osterburg beschloss am 16. Dezember 2025 offiziell, Fördermittel zu beantragen. Wilkau-Haßlau plant die Sanierung des Sandbergstadions, während Pfullingen Unterstützung für das Echazbad und die Turnhalle Burgweg sucht. Die Stadt Essen stimmte am 10. Dezember für einen Antrag, ohne bisher konkrete Projekte zu nennen.

Der Bund übernimmt bis zu 75 Prozent der Kosten für finanziell schwache Kommunen. Alle geförderten Maßnahmen müssen jedoch bis Ende 2031 abgeschlossen sein. Die Mittel stammen aus dem Sondervermögen „Infrastruktur und Klimaneutralität“, um moderne Standards in Sportstätten zu sichern und gleichzeitig Klimaziele zu fördern.

Das Programm bietet Kommunen die Chance, veraltete Sportinfrastrukturen zu modernisieren. Erfolgreiche Antragsteller erhalten finanzielle Unterstützung – vorausgesetzt, die Arbeiten werden fristgerecht umgesetzt. Die Behörden haben nun bis Mitte Januar Zeit, ihre Unterlagen einzureichen.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones