Mönchengladbach wird Vorreiter für nachhaltige Gewerbegebiete in NRW
Branko TlustekMönchengladbach wird Vorreiter für nachhaltige Gewerbegebiete in NRW
Mönchengladbach ist die erste Stadt in Nordrhein-Westfalen, die sich dem Landesprogramm Go4Commerce angeschlossen hat. Die Initiative unterstützt Kommunen dabei, nachhaltige Gewerbegebiete zu entwickeln – selbst bei knappen Haushalten und begrenztem Personal. Ein mit 2,3 Millionen Euro vom Land garantiertes Darlehen fließt in das Pilotprojekt auf dem Gelände der ehemaligen Trabrennbahn.
Das Programm wurde nach einer offiziellen Vereinbarung zwischen dem Land und Mönchengladbach gestartet. Die Stadt wird ein 14 Hektar großes Areal, das vollständig in kommunalem Besitz ist, zu einem modernen Gewerbepark umgestalten. Die Fertigstellung ist für 2029 geplant.
Go4Commerce setzt auf strenge Nachhaltigkeitskriterien: Projekte müssen eine effiziente Flächennutzung, wassersensible Planung und erneuerbare Energien vorweisen. Zudem sind gute Verkehrsanbindungen – etwa an Autobahnen, Flughäfen und den öffentlichen Nahverkehr – Pflicht. Der neue Gewerbepark in Mönchengladbach erfüllt diese Vorgaben dank seiner innerstädtischen Lage und multimodaler Verkehrsverbindungen. Das Landesprogramm stellt eine Bürgschaft in Höhe von 200 Millionen Euro bereit, um die finanzielle Belastung der teilnehmenden Kommunen zu verringern. Es ergänzt weitere Initiativen, die den Strukturwandel im Rheinischen Revier fördern. Während Berlin 2022 als erste Stadt zu Go4Commerce stieß, ist Mönchengladbach nun der Vorreiter in NRW.
Auf dem Gelände der ehemaligen Trabrennbahn entsteht künftig eine nachhaltige Gewerbezone. Das Projekt entspricht den Zielen von Go4Commerce – intelligente Flächennutzung, grüne Energie und effiziente Verkehrswege. Nach der Fertigstellung soll der Standort 2029 die lokale Wirtschaft beleben.






