09 February 2026, 18:18

Mordgeständnis in Krefeld: 25-Jähriger ersticht Filialleiterin von New Yorker 26-mal

Eine Hand hält ein Schild mit der Aufschrift "Stoppt Kriminelle" mit einer Gruppe von Menschen mit Fahnen im Hintergrund und Text, der die Verwendung von menschlichem Haar fordert.

Mord in Modekette: Mitarbeiter gesteht - Mordgeständnis in Krefeld: 25-Jähriger ersticht Filialleiterin von New Yorker 26-mal

Ein 25-jähriger Mitarbeiter hat gestanden, eine Filialleiterin in einem New-Yorker-Modegeschäft in Krefeld 26-mal erstochen zu haben. Der Angreifer, ein afghanischer Staatsbürger, behauptete, er habe nach monatelangen Schikanen durch die 41-jährige Frau gehandelt. Die Polizei nahm ihn kurz nach der Tat am Dienstag fest.

Der Beschuldigte hatte seit drei Monaten auf Minijob-Basis in dem Laden gearbeitet und verdiente dabei 13,50 Euro pro Stunde. Laut seinem Geständnis verübte er den Angriff im Büro der Filialleiterin. Ein gerichtlich bestellter Psychiatrie-Gutachter stellte später fest, dass der Mann zum Zeitpunkt der Tat an einer schweren psychischen Erkrankung litt und daher wahrscheinlich schulunfähig sei.

Der Modehändler New Yorker zeigte sich zutiefst erschüttert über die Bluttat. Es ist nicht der erste gewalttätige Vorfall in einer Krefelder Filiale: 2020 wurde dort ebenfalls ein Mitarbeiter in einem New-Yorker-Geschäft ermordet. Seither hat das Unternehmen die Sicherheitsvorkehrungen verschärft, unter anderem durch Notfallknöpfe, bessere Beleuchtung und einen Ausbau der Videoüberwachung. Zudem wurden die Mitarbeiter durch psychologische Beratungsangebote und Schulungsprogramme stärker unterstützt.

Dem Angreifer droht nun die Unterbringung in einer geschlossenen psychiatrischen Einrichtung im Rahmen einer Sicherungsverwahrung.

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Das Verfahren wird nicht als regulärer Strafprozess, sondern nach den Bestimmungen des Maßregelrechts geführt. New Yorker hat bereits in allen Filialen die Sicherheitsprotokolle weiter ausgebaut, um weitere Vorfälle zu verhindern. Das Unternehmen engagiert sich zudem in branchenweiten Initiativen wie dem Bündnis Sicherer Einzelhandel, das Risikoanalysen und Standards zum Schutz von Beschäftigten fördert.