Münsters Titanick Theater gerettet – dank 40.000 Euro Extra-Förderung und mehr Aufführungen
Branko TlustekMünsters Titanick Theater gerettet – dank 40.000 Euro Extra-Förderung und mehr Aufführungen
Münsters Titanick Theater entgeht drastischen Kürzungen dank letzter Rettungsgelder
Das Titanick Theater in Münster hat im letzten Moment eine deutliche Aufstockung seiner Mittel gesichert und so tiefe Haushaltskürzungen abgewandt. Damit wird ein früherer Plan revidiert, die Fördergelder um fast die Hälfte zu stürzen. Stattdessen erhält das Theater in den nächsten zwei Jahren zusätzlich 40.000 Euro.
In den vergangenen Jahren hatte das Haus mit schweren finanziellen Problemen zu kämpfen. Während die Einnahmen sanken, stiegen die Kosten schneller als bei vergleichbaren Kultureinrichtungen in Münster. Die Schwierigkeiten führten dazu, dass die Schließung für 2026 geplant war.
Lokale Politiker hatten bereits mehr Aufführungen in der Stadt gefordert. Die nun bewilligte Fördererhöhung ist jedoch an die Bedingung geknüpft, dass das Titanick Theater zusätzliche Vorstellungen zeigt. Ursprünglich hatte der Rat vorgeschlagen, die Zuschüsse von 115.000 Euro auf etwa 60.000 Euro zu kürzen.
Die neue Vereinbarung bedeutet eine Kehrtwende: Statt Kürzungen wird das Theater in den kommenden zwei Jahren schrittweise höhere Betriebszuschüsse erhalten.
Die zusätzlichen 40.000 Euro sollen die finanzielle Lage des Theaters stabilisieren. Im Gegenzug muss es im Rahmen der Abmachung mehr Aufführungen in Münster anbieten. Die Änderung der Förderbedingungen verschiebt zwar die Schließungsdrohung, knüpft künftige Unterstützung aber an eine gesteigerte Aktivität.






