10 February 2026, 06:24

Neuer Prozess um spektakulären Geldtransporter-Raub 2019 in Wuppertal

Ein gepanzertes Fahrzeug steht vor einem Metallzaun mit einem Schild, dahinter sind Fahrzeuge, Bäume, Gebäude und ein klarer blauer Himmel zu sehen.

Neuer Prozess um spektakulären Geldtransporter-Raub 2019 in Wuppertal

Ein spektakulärer bewaffneter Raubüberfall aus dem Jahr 2019 kommt im nächsten Monat erneut vor Gericht. Das Landgericht Wuppertal wird sich mit den noch ausstehenden Anklagepunkten gegen Beschuldigte befassen, die eines Hinterhalts auf einen Geldtransport in Solingen beschuldigt werden. Der Prozess folgt auf frühere Verurteilungen im Zusammenhang mit demselben Vorfall.

Der Raub ereignete sich im Januar 2019, als eine Gruppe von Angreifern Mitarbeiter eines privaten Sicherheitsunternehmens überfiel, während diese Geldautomaten wieder auffüllten. Ein Angestellter wurde während des Überfalls gefesselt, während die Täter schätzungsweise 526.000 Euro aus Geldkassetten erbeuteten. Ermittler sicherten später 344.100 Euro in einer Dortmunder Wohnung.

Die Behörden vermuten, dass einige der Räuber Insider waren – also selbst beim Sicherheitsunternehmen beschäftigt. Um ihre Spuren zu verwischen, sollen die Täter einen ihrer eigenen Komplizen gefesselt haben, um den Raub als externen Angriff erscheinen zu lassen.

Mehrere Angeklagte wurden bereits in diesem Fall verurteilt. Die anstehende Verhandlung wird nun über das Schicksal der verbleibenden Beschuldigten entscheiden.

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Der Prozess beginnt am 19. Februar vor dem Landgericht Wuppertal. Das Gericht muss nun über die Vorwürfe gegen die letzten Beschuldigten des Raubs von 2019 urteilen. Im Mittelpunkt steht der Verdacht eines intern geplanten Coups, der als externer Überfall getarnt wurde.