Neues Fördergeld für ehrenamtliche Flüchtlingshilfe im Rheinisch-Bergischen Kreis
Branko TlustekNeues Fördergeld für ehrenamtliche Flüchtlingshilfe im Rheinisch-Bergischen Kreis
Rheinisch-Bergischer Kreis startet Förderprogramm für ehrenamtliche Flüchtlingsintegration neu
Der Rheinisch-Bergische Kreis hat sein Förderprogramm zur Unterstützung lokaler Initiativen in der Flüchtlingsintegration wiederaufgelegt. Unter dem Titel „Ehrenamt in der präventiven Integrationsarbeit“ werden Zuschüsse für Gruppen vergeben, die sich für neu angekommene Geflüchtete engagieren. Die Verantwortlichen hoffen, durch bürgerschaftliches Engagement die Gemeinschaft zu stärken und lokale Herausforderungen gemeinsam zu bewältigen.
Für den Förderzeitraum 2026 stehen Mittel in Höhe von bis zu 2.500 Euro pro Projekt zur Verfügung. Gefördert werden Vorhaben mit Schwerpunkt auf politischer Bildung, Informationskampagnen für Geflüchtete sowie Schulungen für Ehrenamtliche. Besonders berücksichtigt werden langfristige Projekte, die nachhaltige und inklusive Strukturen in den Kommunen schaffen.
Antragsberechtigt sind unter anderem ehrenamtliche Netzwerke, Migrantenselbstorganisationen, religiöse Gemeinden sowie Sport- und Kulturvereine. Auch Träger der Jugend- und Sozialarbeit können sich bewerben. Voraussetzung ist eine Projektbeschreibung mit Zeitplan und detailliertem Kostenplan. Bewerbungsschluss ist der 28. Februar 2026. Bei Fragen steht das Kommunale Integrationszentrum unter der Telefonnummer 02202 13-2164 oder per E-Mail an [email protected] zur Verfügung. Ausführliche Informationen inklusive Richtlinien gibt es online unter *www.rbk-direkt.de/bildung-und-integration/ehrenamt*.
Das Programm wird aktuell von drei lokalen Partnern beworben: der Landesvereinigung kfd Rheinland e.V., dem Bundesfreiwilligendienst Rheinisch-Bergischer Kreis und der AWO Rheinisch-Bergischer Kreis e.V. Sie unterstützen bei der Bekanntmachung und begleiten Antragstellende durch das Verfahren.
Die neu aufgelegte Förderung richtet sich an neu zugewanderte Geflüchtete und die Ehrenamtlichen, die sie beim Ankommen begleiten. Erfolgreiche Projekte erhalten ab Mitte 2026 Mittel zur Ausweitung ihrer Arbeit. Interessierte Gruppen werden aufgefordert, die Kriterien zu prüfen und ihre Anträge fristgerecht einzureichen.






