Neues Kinderschutz-Netzwerk im Kreis Viersen stärkt die Zusammenarbeit der Jugendämter
Aneta WilmsenNeues Kinderschutz-Netzwerk im Kreis Viersen stärkt die Zusammenarbeit der Jugendämter
Neues Kinderschutz-Netzwerk im Kreis Viersen gestartet
Im Kreis Viersen hat sich ein neues Netzwerk zum Schutz von Kindern gegründet: das Interdisziplinäre Kinderschutz-Netzwerk (NiK). Es vereint alle fünf kommunalen Jugendämter der Region unter einer gemeinsamen Vereinbarung. Ziel ist es, die Zusammenarbeit zu verbessern und den Schutz von Kindern in der gesamten Region wirksamer zu gestalten.
Die Gründung des Netzwerks folgt dem Landeskinderschutzgesetz Nordrhein-Westfalens (LKiSchG), das eine engere Verzahnung der beteiligten Institutionen vorschreibt. NiK wird eine ständige Steuerungsgruppe einrichten, die die Zusammenarbeit zwischen den Kommunen koordiniert. Zudem sollen Partnerschaften ausgebaut werden, um in Gefährdungssituationen schneller handeln zu können.
Markus Kalt, Leiter des Jugendamts des Kreises Viersen, betonte, dass Kinderschutz eine gemeinsame Aufgabe sei. NiK fördere eine Kultur der Zusammenarbeit und überwinde so Grenzen zwischen Fachkräften und lokalen Behörden. Alle fünf Jugendämter des Kreises haben die Kooperationsvereinbarung unterzeichnet und sich damit offiziell zum Netzwerk bekannt.
Die Vereinbarung schafft einen einheitlichen Rahmen für die Jugendhilfe im Kreis. Durch schnellere Reaktionen und bessere Abstimmung sollen Risiken für gefährdete Kinder verringert werden. Das Netzwerk wird seine Strukturen weiterentwickeln, um den Anforderungen des neuen Kinderschutzgesetzes gerecht zu werden.






