28 January 2026, 14:31

Neun Jahre Haft für 61-Jährigen nach tödlicher Messerattacke auf "besten Freund"

Ein Plakat zeigt einen Mann mit einer Waffe vor einem Feuer, umgeben von Bäumen und fliegenden Vögeln, mit dem Text: "Können Sie sich vorstellen, dass Sie jeden Tag einen Ihrer Freunde verlieren? Tatsächlich verlieren wir unsere engsten Freunde."

Frühpensionär ersticht besten Freund: Nearly Ten Years in Prison - Neun Jahre Haft für 61-Jährigen nach tödlicher Messerattacke auf "besten Freund"

Ein 61-jähriger Mann ist wegen Totschlags zu neun Jahren und neun Monaten Haft verurteilt worden, nachdem er seinen 37-jährigen Freund erstochen hatte. Die Tat ereignete sich in der Wohnung des Opfers, nachdem sich die beiden zum gemeinsamen Kochen getroffen hatten. Die Richter wiesen die Behauptung des Täters, aus Notwehr gehandelt zu haben, zurück.

Der Vorfall begann, als sich die beiden Männer – vom Angeklagten als "beste Freunde" und "fast wie Vater und Sohn" beschrieben – in der Wohnung des späteren Opfers in Herne trafen. Es kam zum Streit, doch das Gericht konnte nicht klären, worum es dabei ging. Der ältere Mann stach daraufhin achtmal auf den Jüngeren ein, der in der Folge an den schweren Verletzungen verblutete.

Nach der Tat stellte sich der 61-Jährige der Polizei. Während des Prozesses beharrte er auf Notwehr, doch sowohl die Staatsanwaltschaft als auch die Richter lehnten diese Darstellung ab. Das Opfer, so die Feststellung, habe sich nicht wehren können.

Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

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Das Gericht verhängte eine Haftstrafe von neun Jahren und neun Monaten wegen Totschlags. Die Entscheidung folgt auf einen Prozess, in dem die Umstände der Messerattacke untersucht wurden, wobei der genaue Auslöser des Streits weiterhin unklar bleibt. Eine endgültige Rechtskraft hängt von möglichen Revisionen ab.