01 February 2026, 06:18

NRW-Schulen bleiben trotz Warnstreik im Februar 2026 geöffnet – Eltern müssen Alternativen finden

Eine Gruppe von Schulbussen fährt auf einer von Häuser gesäumten Straße, mit Menschen auf dem Gehweg, Bäumen, Laternenmästen und einer Flagge mit einem Mast im Hintergrund, unter einem sichtbaren Himmel.

NRW-Schulen bleiben trotz Warnstreik im Februar 2026 geöffnet – Eltern müssen Alternativen finden

Schulen in Nordrhein-Westfalen bleiben trotz geplanter Verkehrsstreiks im Februar 2026 geöffnet

Trotz der für Anfang Februar 2026 angekündigten Verkehrsstreiks werden die Schulen in Nordrhein-Westfalen geöffnet bleiben. Das Schulministerium betont, dass für alle Schülerinnen und Schüler die Schulpflicht weiterhin besteht. Eltern werden aufgefordert, alternative Lösungen für den Schulweg ihrer Kinder zu organisieren.

Die Gewerkschaft ver.di hat für Montag, den 2. Februar 2026, einen groß angelegten Warnstreik angekündigt, der rund 30 kommunale Verkehrsbetriebe im gesamten Bundesland betreffen wird. Fast alle wichtigen Bus- und Bahnverbindungen in NRW werden voraussichtlich ausfallen. Dennoch gilt: Ein Ausfall des öffentlichen Nahverkehrs allein befreit Schülerinnen und Schüler nicht vom Schulbesuch.

Das Ministerium macht deutlich, dass Eltern in der Verantwortung stehen, selbst bei vorher angekündigten Streiks dafür zu sorgen, dass ihre Kinder die Schule erreichen. Falls mit erheblichen Behinderungen zu rechnen ist, können Schulen zwar digitale Aufgaben über das Schülerportal anbieten – diese ersetzen jedoch nicht den regulären Präsenzunterricht.

Sollte der Verkehr unerwartet zusammenbrechen, müssen Eltern selbst einschätzen, ob der Schulweg noch zumutbar ist. Nur in absoluten Ausnahmefällen – wenn die Anreise tatsächlich unmöglich wird – werden Fehlzeiten entschuldigt.

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Der Streik wird die Anpassungsfähigkeit der Familien auf die Probe stellen, da Schülerinnen und Schüler weiterhin am Unterricht teilnehmen müssen, sofern der Schulweg nicht gänzlich unmöglich ist. Schulen werden bei Bedarf Fernlernangebote unterstützen, doch der Präsenzunterricht bleibt vorrangig. Die klare Haltung des Ministeriums lässt keine automatischen Befreiungen wegen Verkehrsproblemen zu.