Osteraths neues Gesicht: Wie Bürger das Stadtzentrum mitgestalten
Klaudia GnatzOsteraths neues Gesicht: Wie Bürger das Stadtzentrum mitgestalten
Der Stadtteil Osterath durchläuft im Rahmen des Integrierten Handlungskonzepts (IHKO) einen tiefgreifenden Wandel. Das 2020 und 2021 eingeführte Programm zielt darauf ab, ein attraktiveres und lebendigeres Stadtzentrum zu schaffen. Die Finanzierung erfolgt über Bundes- und Landesförderprogramme, darunter die Initiative "Stadtentwicklungsförderung".
Die jüngsten Aktualisierungen, die im März 2025 veröffentlicht wurden, zeigen detaillierte Änderungen an zwei zentralen Maßnahmen: die Neugestaltung des Ernst-Nüsse-Platzes und die Aufwertung der Ortseingangsbereiche.
Das IHKO entstand in enger Abstimmung mit der Bevölkerung während der Jahre 2020 und 2021. Erste Entwürfe wurden im September 2022 dem Ausschuss für Umwelt, Klima und Bau vorgelegt. Bürgerinnen und Bürger hatten anschließend die Möglichkeit, ihre Anregungen in einer öffentlichen Versammlung am 3. Dezember 2022 in der Aula der Realschule einzubringen.
Die Maßnahme A1 konzentriert sich auf die Belebung des historischen Kerns von Osterath. Geplant sind eine barrierefreie Umgestaltung des Ernst-Nüsse-Platzes sowie der Fußgängerzone entlang der Hochstraße. Ziel ist es, die Identität des Viertels zu stärken und gleichzeitig die Zugänglichkeit zu verbessern. Die überarbeiteten Pläne sehen nun einen größeren zentralen Platz mit mehr Grünflächen und optimierten Fußwegen vor.
Maßnahme A2 richtet sich auf die Gestaltung der Ortseingänge, die optisch ansprechender und einladender wirken sollen. Dazu gehören eine moderne Beleuchtung, neue Sitzgelegenheiten und eine bessere Anbindung der Radwege. Diese Anpassungen wurden in öffentlichen Beteiligungsverfahren bis Januar 2026 finalisiert.
Während des gesamten Prozesses hat die Stadtverwaltung die Bürgerinnen und Bürger aktiv zur Mitgestaltung aufgefordert. Die im März 2025 veröffentlichten Unterlagen spiegeln das in den vergangenen zwölf Monaten gesammelte Feedback wider.
Die überarbeiteten Pläne für den Ernst-Nüsse-Platz und die Ortseingangsbereiche gehen nun in die Umsetzungsphase über. Dank der Förderung durch das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen sowie der Unterstützung des Landes Nordrhein-Westfalen kann das Projekt wie vorgesehen voranschreiten. Auch in der weiteren Umsetzung bleibt die Einbindung der Öffentlichkeit ein zentrales Anliegen.






