Q1-Jugendzentrum vor dem Aus: Abriss oder Millionen-Sanierung bis 2026?
Aneta WilmsenQ1-Jugendzentrum vor dem Aus: Abriss oder Millionen-Sanierung bis 2026?
Die Zukunft des Q1-Jugendzentrums steht auf dem Spiel: Das 73 Jahre alte Gebäude könnte abgerissen werden. Durch fortgeschrittenen baulichen Verfall ist es für Nutzer nicht mehr sicher – die Verantwortlichen müssen nun abwägen zwischen teuren Sanierungen oder einem Umzug. Eine Entscheidung wird bis März 2026 erwartet.
Der desolate Zustand des Gebäudes wirft erhebliche Sicherheitsbedenken auf. Die Stadtverwaltung warnt, dass dringend gehandelt werden muss. Eine Komplettsanierung würde schätzungsweise eine Million Euro kosten und 31 Monate dauern. Auch Teilreparaturen würden Millionen verschlingen, doch die genaue Summe steht noch nicht fest.
Die evangelische Kirchengemeinde, die das Gelände derzeit pachtet, hat zugestimmt, ihren Vertrag bis Oktober 2026 zu verlängern. Langfristig befürwortet sie einen Umzug zum Zanders-Gelände. Kurzfristig könnte das Jugendzentrum – Heimat einer Pfadfindergruppe – während der notwendigen Sicherheitsarbeiten vorübergehend ausweichen.
Umfangreiche Gutachten und Beratungen laufen noch, bevor ein endgültiger Vorschlag vorgelegt wird. Der Stadtrat muss sich entscheiden: Soll er die Mittel für eine vollständige Sanierung bewilligen oder in provisorische Lösungen investieren, während ein dauerhafter Standort geplant wird?
Die endgültige Entscheidung über das Schicksal des Q1-Jugendzentrums fällt Anfang 2026. Falls der Abriss beschlossen wird, brauchen die Jugendeinrichtungen ein neues Zuhause, und Übergangsreparaturen wären nötig. Das Ergebnis wird zeigen, ob Millionen in die Rettung des Altbaus fließen – oder ob die Gelder für einen Neuanfang an anderem Ort verwendet werden.






