Regionalregierung schließt Notunterkunft in der englischen Siedlung in Gütersloh
Klaudia GnatzRegionalregierung schließt Notunterkunft in der englischen Siedlung in Gütersloh
Bezirksregierung schließt Notunterkunft im Englischen Viertel in Gütersloh
Meldung der Bezirksregierung Detmold
- Dezember 2025
Die Notunterkunft im Englischen Viertel in Gütersloh ist offiziell geschlossen worden. Die von der Bezirksregierung Detmold betriebene Einrichtung bot seit Anfang 2022 fast 10.000 geflüchteten Menschen Schutz. Die letzten Bewohner verließen das Gelände am 5. Dezember 2025.
Die Unterkunft war im Frühjahr 2022 eröffnet worden, um vor allem Menschen auf der Flucht vor dem Krieg – überwiegend aus der Ukraine – aufzunehmen. Über dreieinhalb Jahre hinweg wurde sie für rund 10.000 Schutzsuchende zu einem vorübergehenden Zuhause. Seit Anfang Dezember sind keine Bewohner mehr vor Ort.
Die Bezirksregierung Detmold hat die Nutzung als Notunterkunft nun beendet. Die Mitarbeiter schließen derzeit die letzten verwaltungstechnischen Arbeiten ab, bevor die Gebäude an den Eigentümer zurückgegeben werden. Wer dieser ist, geht aus öffentlichen Unterlagen jedoch nicht hervor.
Mit der Schließung der Unterkunft wird das Gelände wieder seiner ursprünglichen Bestimmung unter privater Trägerschaft zugeführt. Die Aufgabe der Bezirksregierung als Betreiber der Einrichtung endet damit nach der Unterbringung Tausender in einer Phase hoher Nachfrage. Über die künftige Nutzung der Gebäude wurden bisher keine weiteren Details bekannt.






