21 December 2025, 15:07

"Reiner Kapitalismus-Abfall": Empörung über beliebte Weihnachtsmarkt-Spezialität

Ein Supermarkt-Innenraum mit verschiedenen Lebensmitteln auf den Regalen.

"Reiner Kapitalismus-Abfall": Empörung über beliebte Weihnachtsmarkt-Spezialität

"Reine kapitalistische Abzocke": Empörung über beliebten Snack auf Weihnachtsmarkt

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Teaser: Die Qualität und Preise auf einem Weihnachtsmarkt in NRW sorgen bei Besuchern für Empörung. Besonders ein Stand gerät in die Kritik.

20. Dezember 2025, 10:56 Uhr

Besucher von Weihnachtsmärkten in Nordrhein-Westfalen äußern sich verärgert über steigende Preise und schrumpfende Portionen. Besonders in Aachen häufen sich Beschwerden, wo Kunden das Gefühl haben, zu viel für zu wenig zu zahlen. Die Situation hat sogar dazu geführt, dass einige Veranstaltungen wegen finanzieller Belastungen abgesagt werden mussten.

Auf dem Aachener Weihnachtsmarkt steht vor allem ein Crêpe-Stand in der Kritik, der angeblich mit Nutella geizt, während die Preise hoch bleiben. Ein weiterer Verkäufer musste sich Vorwürfe gefallen lassen, weil er vorgefertigte Waffeln von minderer Qualität zu überteuerten Preisen nur notdürftig aufbackt. Lokale Berichte nennen die Stadt Aachen als Veranstalterin sowie mehrere langjährige Standbetreiber – darunter auch die Anbieter der traditionellen Käsekränzchen – als Verantwortliche für die Preiserhöhungen und Portionskürzungen.

Nicht alle Erfahrungen sind jedoch negativ. Einige Besucher loben andere Stände für großzügige Portionen und gute Qualität. Dennoch bleibt die Verärgerung weit verbreitet, viele sprechen von „reiner kapitalistischer Abzocke“. Ein Besucher schlug vor, dass ein fairer Preis für Glühwein bei 2 Euro liegen sollte, während ein Crêpe nicht mehr als 1 Euro kosten dürfe. Das Problem beschränkt sich nicht auf Aachen: In Düsseldorf haben die Preise für Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt 2025 erstmals die 5-Euro-Marke überschritten – was zusätzliche Empörung auslöste. Die steigenden Kosten zwangen einige Märkte in der Region sogar dazu, geplante Veranstaltungen komplett abzusagen.

Die Kritik zeigt die wachsende Sorge um die Bezahlbarkeit von Festtagsmärkten. Zwar gibt es auch positive Ausnahmen, doch das Problem bleibt je nach Stand unterschiedlich ausgeprägt. Unterdessen stehen Veranstalter und Händler unter Druck, die Kosten im Gleichgewicht zu halten, ohne die Kunden zu vergraulen.