Rentner verliert 260.000 Euro durch perfiden Anlagebetrug per Telefon
Klaudia GnatzRentner verliert 260.000 Euro durch perfiden Anlagebetrug per Telefon
Ein 73-jähriger Mann aus Troisdorf-Spich hat durch einen Anlagebetrug etwa 260.000 Euro verloren. Das Opfer wurde von einem unbekannten Täter kontaktiert, der sich per E-Mail und Telefon als Anlageberater ausgab.
Der Betrug begann, als der Rentner von einer Person angesprochen wurde, die sich als Finanzexperte ausgab. Im Laufe der Zeit überredete der Betrüger ihn, im Oktober 2024 ein Konto zu eröffnen – angeblich für Investitionszwecke.
Unter dem Druck des falschen Beraters tätigte das Opfer mehrere Überweisungen auf Konten, die sich angeblich in Deutschland und im Ausland befanden. Der Schwindel flog erst auf, als der Geschädigte seinen Kontakt nicht mehr erreichen konnte und bemerkte, dass das Geld verschwunden war.
Obwohl die genauen Zahlen zu ähnlichen Anlagebetrugsfällen im Jahr 2024 noch unklar sind, zeigen Polizeidaten, dass Cyberkriminalität weit verbreitet ist. Allein im vergangenen Jahr wurden bundesweit 131.391 Straftaten registriert, wobei mehr als die Hälfte aller Betrugsfälle mit dem Internet in Verbindung standen.
Der Fall des Opfers unterstreicht die wachsende Gefahr von Finanzbetrug im Netz. Die Behörden warnen weiterhin vor unaufgeforderten Anlageangeboten, insbesondere wenn dabei mit psychologischem Druck gearbeitet wird. Wer Betrug vermutet, sollte dies umgehend bei der Polizei anzeigen.






