12 January 2026, 15:33

Rettung für Venator-Werk in Duisburg: 350 Arbeitsplätze bleiben erhalten

Eine alte Werbung für Allied Seed Company mit einer blauen Schleife und Text, der die Produkte und Dienstleistungen des Unternehmens beschreibt.

Rettung für Venator-Werk in Duisburg: 350 Arbeitsplätze bleiben erhalten

Die Zukunft des Chemiewerks von Venator in Duisburg ist nach monatelanger Unsicherheit gesichert. Ein Investor mit Sitz in Frankfurt übernimmt den Standort und erhält damit rund 350 Arbeitsplätze bei der Arbeitsagentur. Die Mitarbeiter werden am Mittwochmorgen offiziell über den Verkauf informiert.

Venator Germany hatte im September 2023 Insolvenz angemeldet, wodurch das Duisburger Werk in die Schwebelage geriet. Die Produktion von Titandioxid wurde 2024 eingestellt, was fast 300 Stellenverluste bei der Agentur für Arbeit zur Folge hatte. Die verbleibenden Beschäftigten standen bis jetzt vor einer ungewissen Zukunft.

Die International Chemical Investors Group (ICIG) hat nun eine Vereinbarung zum Erwerb der Venator-Betriebe in Duisburg unterzeichnet. Die offiziellen Insolvenzverfahren sind für den 1. Februar 2026 angesetzt, doch dank der Übernahme bleiben alle 350 aktuellen Arbeitsplätze bei der Arbeitsagentur erhalten. Der Betriebsrat begrüßt den Schritt und betont, dass ICIG langfristig investiere und das Geschäft gut kenne. Die Übernahme steht jedoch noch unter dem Vorbehalt der Genehmigung durch das Bundeskartellamt. Sobald diese erteilt ist, endet für das Werk und seine Belegschaft eine schwierige Phase.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Mit der Übernahme kehrt Stabilität am Standort Duisburg ein, nachdem das Werk jahrelang mit finanziellen Problemen zu kämpfen hatte. Alle 350 Mitarbeiter behalten ihre Stellen unter der neuen Führung. Gleichzeitig schließt sich damit ein Kapitel der Unsicherheit, das mit der Insolvenzanmeldung von Venator im Jahr 2023 begann.