Rosenmontagsumzüge im Rheinland: Tradition feiert Comeback trotz Wetterrisiko
Klaudia GnatzCarnival erreicht seinen Höhepunkt mit Rosenmontagszügen - Rosenmontagsumzüge im Rheinland: Tradition feiert Comeback trotz Wetterrisiko
Höhepunkt des rheinischen Straßenkarnevals: Rosenmontagsumzüge ziehen Hunderttausende an
Am Montag erreichen die Karnevalsfeiern im Rheinland mit den Rosenmontagsumzügen ihren Höhepunkt. In Köln, Düsseldorf und Mainz werden Hunderttausende Menschen erwartet, um die bunten Umzüge zu erleben. Die diesjährige Veranstaltung findet nach einer Phase geringerer Besucherzahlen statt, nachdem die Pandemie die traditionellen Feierlichkeiten durcheinandergebracht hatte.
In Köln wird der größte Umzug stattfinden, an dem rund 12.000 Teilnehmer mitwirken. Die Prozession erstreckt sich über dreieinhalb Stunden, mit prächtigen Wagen, Kostümen und Musik, die die Straßen füllen. Die Veranstalter planen, etwa 300 Tonnen Süßigkeiten und 300.000 Blumensträuße an die Zuschauer entlang der Route zu verteilen.
Das Motto des Kölner Umzugs lautet "ALAAF – Wir machen das für Köln", ein Ausdruck des lokalen Stolzes. Dennoch hat sich die Besucherzahl noch nicht vollständig von der Pandemie erholt. 2021 und 2022 mussten die Umzüge aufgrund der Corona-Beschränkungen komplett abgesagt werden. Seitdem steigen die Zahlen langsam wieder: 2023 kamen eine Million Zuschauer, 2024 waren es 1,2 Millionen, und in diesem Jahr werden etwa 1,1 Millionen erwartet – immer noch unter dem Vorkrisen-Rekord von 1,5 Millionen.
Auch das Wetter könnte die Feierlichkeiten beeinträchtigen. Für den frühen Tagesverlauf werden in den westlichen Regionen Schneefälle und Glätte vorhergesagt. Später soll es in vielen Umzugsgebieten regnen, was die Stimmung dämpfen könnte.
Die Karnevalssaison endet am Aschermittwoch und leitet damit die Fastenzeit ein. Trotz geringerer Besucherzahlen und unbeständigem Wetter bleiben die Rosenmontagsumzüge ein kulturelles Großereignis im Rheinland. Städte wie Köln, Düsseldorf und Mainz ziehen weiterhin große Menschenmengen an, die die Tradition feiern möchten.






