RWE sichert sich 6,9 Gigawatt Offshore-Windkraft in Großbritannien – Aktie steigt
Aneta WilmsenRWE bekommt Auftrieb bei UK-Offshore-Auktion - RWE sichert sich 6,9 Gigawatt Offshore-Windkraft in Großbritannien – Aktie steigt
RWE hat Verträge für drei große Offshore-Windparks in Großbritannien mit einer Gesamtkapazität von 6,9 Gigawatt gesichert. Der Essener Energiekonzern gab bekannt, ein Joint Venture mit der Investmentgesellschaft KKR zur Entwicklung von Norfolk Vanguard East und West einzugehen.
Bei der siebten britischen Offshore-Wind-Auktion sicherte sich RWE den Zuschlag für drei Vorhaben, darunter die beiden Windparks Norfolk Vanguard East und West sowie Awel y Môr in der Irischen See. Analysten sehen RWE als einen der Hauptprofiteure der Auktionsergebnisse.
Laut Vereinbarung wird KKR einen 50-Prozent-Anteil an den Norfolk-Vanguard-Projekten über ein neu gegründetes Joint Venture im Verhältnis 50:50 übernehmen. Die Transaktion steht noch unter dem Vorbehalt der behördlichen Genehmigung, soll aber voraussichtlich noch in diesem Sommer abgeschlossen werden. Die Inbetriebnahme der Windparks ist zwischen 2029 und 2030 geplant. Nach Bekanntgabe der erfolgreichen Gebote stieg der Aktienkurs von RWE. Das Unternehmen signalisierte zudem Pläne für eine langfristige Zusammenarbeit mit KKR bei diesen Projekten, um deren Entwicklung und Betrieb zu stärken.
Die Partnerschaft zwischen RWE und KKR wird nach der regulatorischen Freigabe des Deals voranschreiten. Mit einer kombinierten Leistung von 6,9 Gigawatt stellen die Projekte eine erhebliche Erweiterung von RWE's Offshore-Wind-Portfolio in Großbritannien dar. Die Inbetriebnahme soll bis Ende des Jahrzehnts beginnen.






