14 January 2026, 19:22

RWE und KKR besiegeln Milliarden-Deal für britische Offshore-Windparks

Ein Diagramm mit der Bezeichnung "lookout windpower llc monatlich", das die Anzahl der Windkraftanlagen in den Vereinigten Staaten zeigt.

RWE und KKR besiegeln Milliarden-Deal für britische Offshore-Windparks

RWE schließt milliardenschweren Deal mit KKR für zwei Großprojekte im britischen Offshore-Windsektor ab

Der Essener Energiekonzern RWE hat mit dem globalen Investmenthaus KKR eine weitreichende Vereinbarung über zwei große Offshore-Windparks in der britischen Nordsee finalisiert. Die Projekte Norfolk Vanguard East und Norfolk Vanguard West umfassen ein gemeinsames Investitionsvolumen von über 15 Milliarden US-Dollar. Beide Unternehmen werden künftig zu gleichen Teilen an dem Joint Venture beteiligt sein und die Risiken teilen.

Die RWE-Aktie reagierte positiv auf die Nachricht – ein Zeichen für das starke Vertrauen der Anleger in die Expansion des Konzerns im Bereich erneuerbare Energien.

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Durch die Partnerschaft erwirbt KKR einen 50-Prozent-Anteil an den Norfolk-Projekten, die zusammen eine Leistung von über 6,9 Gigawatt (GW) vor der britischen Küste erbringen sollen. Der Deal entlastet RWE finanziell spürbar und verteilt die Investitionsrisiken. Beide Vorhaben profitieren von britischen staatlich garantierten Contracts for Difference (CfD), die über 20 Jahre einen Festpreis von 91,20 Pfund pro Megawattstunde sichern.

Der RWE-Aktienkurs notiert aktuell bei 49,86 Euro und legte im Tagesverlauf um 1,01 % zu. Innerhalb der vergangenen zwölf Monate stieg der Wert um mehr als 75 % – getrieben von der Zuversicht in die langfristigen Ertragsaussichten. Dennoch liegt die Aktie noch rund 6,7 % unter ihrem 52-Wochen-Hoch von 53,42 Euro. Als nächste Meilensteine stehen die finale Abwicklung der KKR-Transaktion sowie die endgültige Investitionsentscheidung (Final Investment Decision, FID) für Norfolk Vanguard an, die für den Sommer 2026 erwartet wird. Zudem blicken Anleger gespannt auf die Veröffentlichung der RWE-Jahresergebnisse am 12. März, gefolgt von einer detaillierten Prognose auf der Analystenkonferenz – beides könnte die kurzfristige Kursentwicklung prägen.

Das Joint Venture mit KKR festigt RWE finanziell für die Umsetzung der Norfolk-Offshore-Projekte. Dank staatlich abgesicherter Preise und eines klaren Zeitplans für die finalen Entscheidungen werden die Vorhaben eine zentrale Rolle beim Ausbau der erneuerbaren Energien in Großbritannien spielen. Gleichzeitig unterstreicht der Deal RWEs Strategie, langfristige und stabile Ertragsquellen zu erschließen.