18 February 2026, 21:35

Sauerland steht vor monatelangen Bahn-Sperrungen – was Pendler jetzt wissen müssen

Ein Schwarz-Weiß-Foto eines Tunnels im Bau mit Eisenbahnschienen, einer Brücke mit Pfeilern und Geländern, Bäumen im Hintergrund und einem Himmel darüber.

Sauerland steht vor monatelangen Bahn-Sperrungen – was Pendler jetzt wissen müssen

Deutsche Bahn kündigt umfangreiche Sanierungen im Sauerland an – mit langen Sperrungen auf wichtigen Strecken

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Die Deutsche Bahn hat große Renovierungsarbeiten im Sauerland angekündigt, die zu längeren Vollsperrungen auf zentralen Strecken führen werden. Betroffen sind Tunnel und Brücken im Hochsauerlandkreis, wobei die erste Phase Ende Februar 2026 beginnt. Während der Bauarbeiten werden Schienenersatzverkehr mit Bussen eingerichtet, doch Reisende müssen mit deutlich längeren Fahrzeiten rechnen.

Die erste Bauphase läuft vom 27. Februar bis zum 7. Mai 2026. Im Fokus stehen die Tunnel Glösingen und Freienohl, wo 450 Anker installiert, die Entwässerungssysteme modernisiert und neue Spritzbetonschichten aufgetragen werden. In dieser Zeit verkehren Ersatzbusse auf den Linien RE 17 und RE 57 zwischen Meschede und Arnsberg.

Eine zweite Sperrung ist von Mitte Juni bis Weihnachten vorgesehen. Betroffen ist dann der Abschnitt zwischen Meschede und Neheim-Hüsten, wo drei Eisenbahnbrücken grundlegend saniert werden müssen. Laut DB gab es in den letzten zehn Jahren keine vergleichbaren Vollsperrungen in diesem Tunnelabschnitt – die Arbeiten stellen somit eine besonders aufwendige Instandhaltungsmaßnahme dar.

Reisende müssen sich auf deutlich längere Fahrten einstellen, da sich die Reisezeiten um bis zu 20 Minuten verlängern können. Zudem könnte es durch Staus auf den Ausweichrouten zu weiteren Verzögerungen kommen, da Busse die Züge auf den betroffenen Strecken ersetzen.

Die Sanierungen bringen dringend notwendige Modernisierungen für die Schieneninfrastruktur der Region. Für Pendler und Reisende bedeuten die Sperrungen jedoch Monate der Einschränkungen. Die Deutsche Bahn hat zwar Ersatzverkehr zugesichert, rät Passagieren aber, für ihre Fahrten ausreichend Puffer einzuplanen.