Schalke 04 zwischen Hoffnung und Zweifel: Kann Džeko den Aufstieg retten?
Evi NergerSchalke 04 zwischen Hoffnung und Zweifel: Kann Džeko den Aufstieg retten?
FC Schalke 04 bleibt sowohl sportlich als auch wirtschaftlich vor Herausforderungen gestellt. Der Traditionsklub steckt in einer Krise: In den letzten fünf Spielen gelang kein einziger Sieg. Doch es gibt auch Lichtblicke – dank finanzieller Fortschritte und neuer Transfers, die Hoffnung auf bessere Zeiten machen.
Seit dem Abstieg aus der 1 Bundesliga 2021 arbeitet Schalke daran, die Finanzen zu konsolidieren. Der Verein hat Schulden abgebaut, staatlich garantierte Kredite zurückgezahlt und Anleihenverpflichtungen beglichen. Erst kürzlich verkaufte der Club Anteile am Stadion für 7,5 Millionen Euro an seine Fan-Genossenschaft – eine Maßnahme, die das Eigenkapital stärkt und die Einhaltung der Regeln der Deutschen Fußball Liga (DFL) erleichtert.
Auf dem Platz sorgt vor allem die Verpflichtung des Stürmers Edin Džeko für positive Schlagzeilen. Der erfahrene Angreifer traf in seinen ersten drei Bundesliga spiele gleich dreimal und gab dem Team damit dringend benötigten Auftrieb. Doch Gerald Asamoah, ehemaliger Leiter der Profiabteilung, der den Verein im Sommer 2024 verließ, warnt: Die aktuelle Mannschaft verfüge nicht über das Niveau für die 1 Bundesliga.
Trotzdem blickt Asamoah optimistisch in die Zukunft und ist überzeugt, dass Schalke in die Bundesliga gehört. Sein Ziel: der Wiederaufstieg bis zum Ende der Saison 2025/26. Dafür müsse der Club jedoch klug investieren und bei Neuverpflichtungen kalkulierte Risiken eingehen, so der Ex-Profi.
Die unmittelbare Priorität liegt nun darauf, die sieglose Serie zu beenden und Schwung zu holen. Die finanziellen Fortschritte und Džekos starker Start machen Mut, doch ohne eine Verstärkung des Kaders wird der Aufstieg schwer zu schaffen sein. Die Vereinsführung steht vor schwierigen Entscheidungen, wenn der Plan aufgehen soll, innerhalb von zwei Jahren in die Bundesliga zurückzukehren.






