Schwerverletzter nach ICE-Zusammenstoß: Handy-Ablenkung als Unfallursache in NRW
Klaudia GnatzAblenken durch Handy auf dem Bahnsteig: Mann von durchfahrendem ICE erfasst - Schwerverletzter nach ICE-Zusammenstoß: Handy-Ablenkung als Unfallursache in NRW
Schwerverletzter nach Zusammenstoß mit ICE in Leichlingen – Ablenkung durch Handy im Verdacht
Ein 27-jähriger Mann wurde in Leichlingen (Nordrhein-Westfalen) schwer verletzt, nachdem er von einem Hochgeschwindigkeitszug erfasst worden war. Der Vorfall ereignete sich auf einem Bahnsteig, als der Mann laut Angaben durch sein Mobiltelefon abgelenkt gewesen sein soll. Rettungskräfte brachten ihn mit einer Kopfverletzung in ein Universitätsklinikum.
Die Kollision passierte, während der ICE auf der Strecke zwischen Sankt Augustin und Leichlingen unterwegs war. Der Lokführer löste eine Notbremsung aus und betätigte die Warnpfeife, doch der Zug konnte nicht mehr rechtzeitig zum Stehen kommen. Ein Rettungshubschrauber wurde angefordert, um den Verletzten in die Klinik zu fliegen.
Die Bundespolizei hat Ermittlungen zum Unfall aufgenommen. Die Bahnstrecke war vorübergehend gesperrt, was zu Verspätungen für Reisende führte.
Offizielle bundesweite Statistiken zu Unfällen auf deutschen Bahnsteigen, die auf Ablenkung zurückzuführen sind, existieren für die letzten Jahre nicht. Zwar werden allgemeine Vorfälle im Schienenverkehr erfasst, doch spezifische Daten zu Kollisionen auf Bahnsteigen oder Ablenkungen durch Handys fehlen.
Der Mann befindet sich weiterhin im Krankenhaus, während die Behörden den Unfall noch untersuchen. Der Vorfall wirft erneut ein Schlaglicht auf die Gefahren von Unachtsamkeit in der Nähe von Gleisanlagen. Der Zugverkehr wurde inzwischen wieder aufgenommen, allerdings kam es noch stundenlang zu Verspätungen.






