Sechs Essener Sportvereine erhalten Fördermillionen für dringende Modernisierungen
Branko TlustekSechs Essener Sportvereine erhalten Fördermillionen für dringende Modernisierungen
Sechs Sportvereine in Essen erhalten zusätzliche Fördergelder für die Modernisierung ihrer Anlagen. Dies beschloss der Ausschuss für Sport- und Freizeitstätten der Stadt. Die am 17. März 2026 bewilligten Zuschüsse decken Projekte von der Sanierung von Tennisplätzen bis hin zum Bau neuer Trainingszentren ab. Jeder Verein erhält einen festen Prozentsatz seiner Projektkosten – zusätzliche Mittel aus Landesprogrammen gibt es nicht.
Zuletzt hatte der Ausschuss im September 2025 Bauzuschüsse für vereinseigene Anlagen geprüft. Diesmal sicherten sich sechs Organisationen Fördergelder, obwohl die grundlegende Struktur des städtischen Sportbudgets seit fünf Jahren weitgehend unverändert blieb.
Den höchsten Einzelzuschuss in Höhe von 16.868,34 Euro erhielt der Burgaltendorf Tennis Club e.V. für umfangreiche Reparaturen an zwei seiner Tennisplätze. Der ETUF e.V. bekam 64.612,22 Euro für ein neues Ausbildungs- und Trainingszentrum seiner Segelabteilung.
Auch kleinere, aber dennoch bedeutende Zuschüsse gingen an andere Vereine: SuS Haarzopf 1924 e.V. erhält 5.550,31 Euro für die Fassadensanierung seines Vereinsheims. Der Verein für Gesundheits- und Rehabilitationssport der Universität Duisburg-Essen e.V. bekommt 6.356,10 Euro für die Umrüstung auf LED-Beleuchtung. Der Eisenbahner Sportverein Grün-Weiß Essen e.V. erhält 2.391,37 Euro zur Modernisierung der Elektroinstallation, während die Kettwig Tennis Society e.V. 9.871,48 Euro für den Austausch eines veralteten Entwässerungssystems zugesprochen bekam.
Alle genehmigten Projekte werden ausschließlich mit dem städtischen Standardzuschuss gefördert, der 40 Prozent der förderfähigen Kosten deckt. Zusätzliche Mittel aus dem Landesprogramm "Moderne Sportstätten 2022" stehen nicht zur Verfügung.
Die Zuschüsse ermöglichen den Vereinen notwendige Modernisierungen – von baulichen Sanierungen bis hin zu energieeffizienter Beleuchtung. Die verbleibenden 60 Prozent der Projektkosten müssen die Organisationen jedoch selbst aufbringen. Die Förderpraxis der Stadt bleibt damit konsistent zu den Vorjahren und konzentriert sich auf etablierte Vereine und Anlagen.






