23 January 2026, 06:14

Solinger Landespolitiker zieht sich nach vier Legislaturperioden zurück

Der Text "Sozialdemokratische Partei Deutschlands" in fetter schwarzer Schrift, mittig auf einem weißen Hintergrund mit einem dünnen schwarzen Rand.

Solinger Landespolitiker zieht sich nach vier Legislaturperioden zurück

Solingens langjähriger Abgeordneter im Landtag von Nordrhein-Westfalen hat seinen Rückzug aus der Politik bekannt gegeben. Der Politiker, der sich vor allem durch sein Engagement für soziale Belange und lokale Projekte einen Namen gemacht hat, bleibt bis zum Ende der Legislaturperiode im Amt. Seine Amtszeit umfasste vier Wahlperioden und hinterlässt Spuren in der regionalen wie internationalen Politik.

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Erstmals vor Jahren gewählt, entwickelte er sich schnell zu einer beständigen Stimme für die Anliegen Solingens. 2011 initiierte er den Stärkungspakt Kommunalfinanzen, einen entscheidenden Schritt zur Entschuldung der Stadt. Durch sein Wirken sicherte er zudem Finanzmittel für zentrale Vorhaben – vom Industriegelände Raspe bis zum Galileum-Planetarium. Auch die Modernisierung des Klinikums und der Burg Solingen profitierten von seinem Einsatz.

Doch nicht nur finanzpolitisch setzte er Akzente: Er rückte soziale Themen wie Einsamkeit und Isolation, die oft vernachlässigt werden, in den Fokus der politischen Debatte. Als stellvertretender Vorsitzender der NRW-Sozialstiftung unterstrich er zudem sein Engagement für die Unterstützung von Menschen mit Behinderungen. Im Landtag leitete er den Ausschuss für Arbeit, Gesundheit und Soziales und war gleichzeitig Mitglied im Ausschuss für Europa und Internationale Angelegenheiten. Seine Arbeit erstreckte sich auch auf die NRW-Landesgruppe für Polen, die Ukraine und das Baltikum, wo er sich für humanitäre Hilfe und die europäische Einheit einsetzte.

Sein Ausscheiden markiert das Ende eines langen Kapitels in Solingens politischer Landschaft. Bis zum Ende der aktuellen Wahlperiode wird er weiterhin die Interessen des Kreises vertreten. Die von ihm vorangetriebenen Projekte und gestalteten Politiken werden Teil des Erbes der Region bleiben.