09 January 2026, 18:40

Sternsinger kämpfen 2026 gegen Kinderarbeit in Bangladesch mit Bildungsprojekten

Mehrere Ganesha-Statuen werden neben Figuren von Frauen und Männern gezeigt.

Sternsinger kämpfen 2026 gegen Kinderarbeit in Bangladesch mit Bildungsprojekten

Die Sternsinger machten kürzlich Station im Rheinisch-Bergischen Kreis – ein fester Bestandteil ihrer jährlichen Tour. Der Besuch markierte den Start der Dreikönigssammlung 2026, die sich mit dem Thema Kinderarbeit auseinandersetzt und durch Bildungsförderung gegen Ausbeutung kämpft. Die Aktion mobilisiert jedes Jahr rund eine halbe Million junger Teilnehmerinnen und Teilnehmer in ganz Deutschland.

Unter dem Motto „Schulen statt Fabriken – Sternsinger gegen Kinderarbeit“ rückt die Kampagne 2026 besonders Bangladesch in den Fokus. Organisiert vom Kindermissionswerk ‚Die Sternsinger‘ und dem Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) zielt die Initiative darauf ab, Aufmerksamkeit und Spenden für Kinder zu sammeln, die zur Arbeit gezwungen werden statt zur Schule zu gehen.

Vor Ort wird das Projekt von lokalen Partnern wie Caritas Bangladesch und der Abdur Rashid Khan Thakur Foundation (ARKTF) unterstützt. Diese Organisationen setzen sich direkt für den Kampf gegen Kinderarbeit ein und fordern das Recht auf Bildung für alle Kinder. Traditionell ziehen die Sternsinger – in bunten Gewändern und mit Gesängen – von Haus zu Haus, um Spenden zu sammeln. Das gesammelte Geld fließt in weltweite Projekte, die Kindern den Ausstieg aus der Ausbeutung und den Zugang zu Schulbildung ermöglichen.

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Die Kampagne 2026 wird gezielt Gelder und Aufmerksamkeit nach Bangladesch lenken, wo Kinderarbeit nach wie vor ein drängendes Problem darstellt. Durch die Zusammenarbeit mit lokalen Initiativen soll es gelingen, Fabriken durch Klassenzimmer zu ersetzen – besonders für die verwundbarsten Kinder. Die Tradition der Sternsinger wächst weiter: Eine halbe Million junger Stimmen erhebt sich jedes Jahr für den Wandel.