01 February 2026, 10:17

Studie zeigt: Wohlfahrtsverbände im Bergischen Städtedreieck brauchen dringend mehr staatliche Unterstützung

Eine Gruppe von Menschen marschiert auf einer Straße und hält ein "Solidarität und Feminismus"-Schild, mit parkenden Fahrzeugen und Gebäuden im Hintergrund unter einem klaren blauen Himmel.

Studie zeigt: Wohlfahrtsverbände im Bergischen Städtedreieck brauchen dringend mehr staatliche Unterstützung

Eine aktuelle Studie beleuchtet die wirtschaftliche Bedeutung unabhängiger Wohlfahrtsorganisationen in der Region Bergisches Städtedreieck. Die von Dr. Marc Herbrand von der Bergischen Universität Wuppertal vorgestellten Ergebnisse unterstreichen, wie stark der Sektor auf staatliche Förderung für seine langfristige Stabilität angewiesen ist. An der Veranstaltung nahmen lokale und regionale Vertreter aus Politik und Verwaltung teil, ebenso wie Akteure aus der Wohlfahrtsbranche.

Die Zusammenkunft fand in Solingen statt, wo Dorothee Daun, Vorsitzende des örtlichen Paritätischen Wohlfahrtsverbands, die KFW Förderung eröffnete. Auch Ioanna Zacharaki, zweite stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt, sprach im Namen von Bürgermeister Daniel Flemm. Ihre Reden bildeten den Auftakt für Diskussionen über Finanzierung und Dienstleistungsqualität.

Dr. Herbrands Forschung zeigt, dass ein erheblicher Teil der Beschäftigten im Sozialbereich bei Mitgliedern der Liga der Freien Wohlfahrtspflege angestellt ist. Dennoch gibt es keine öffentlichen Daten zu den Beschäftigungstrends in den Wohlfahrtseinrichtungen der Region der letzten fünf Jahre. Diese Lücke macht die Erkenntnisse der Studie besonders relevant für die politische Entscheidungsfindung.

Zu den Teilnehmenden zählte auch Josef Neumann, Mitglied des Landtags von Nordrhein-Westfalen. Der Paritätische Wohlfahrtsverband und seine Partner nutzten die KFW Förderung, um sich für mehr Chancengerechtigkeit, eine stärkere Bürgerbeteiligung und höhere Qualitätsstandards in sozialen Dienstleistungen einzusetzen. Eine verlässliche staatliche Förderung, so ihr Argument, bleibe entscheidend, um diese Ziele zu erreichen.

Die Veröffentlichung der Studie lenkt die Aufmerksamkeit erneut auf die finanziellen Herausforderungen, vor denen Wohlfahrtsträger im Bergischen Städtedreieck stehen. Ohne kontinuierliche Unterstützung des Staates könnte die Zukunftsfähigkeit dieser Angebote gefährdet sein. Die Organisationen fordern weiterhin politische Maßnahmen, die sowohl die Finanzierung als auch die Qualität der Dienstleistungen in den kommenden Jahren sichern.

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