07 February 2026, 22:32

Tischtennis gegen Parkinson: Wie ein Verein in Bergisch Gladbach Betroffenen hilft

Eine Gruppe von Menschen in Rollstühlen spielt Basketball in einer Turnhalle mit einem Basketballkorb, Bannern mit Text und Deckenbeleuchtung.

Tischtennis gegen Parkinson: Wie ein Verein in Bergisch Gladbach Betroffenen hilft

Ein Tischtennisverein aus Bergisch Gladbach feiert in diesem Jahr fünf Jahre Partnerschaft mit PingPongParkinson, einem Programm, das Menschen mit Parkinson dabei unterstützt, aktiv zu bleiben. Aus der Initiative ist mittlerweile eine lebendige Selbsthilfegruppe mit über 40 Stammmitgliedern geworden. Zum Jubiläum wird der Verein 2026 ein großes Turnier ausrichten – und damit zeigen, wie Sport Betroffene den Alltag erleichtern kann.

Die Zusammenarbeit zwischen dem TTC Bärbroich 1958 und PingPongParkinson begann 2019. Bereits Mitte 2021 hatte der Verein eine eigene Sparte für das Programm eingerichtet. Die Trainingseinheiten finden im TTreff in Bergisch Gladbach-Herkenrath statt, wo den Teilnehmenden vier Tischtennisplatten zur Verfügung stehen.

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Mittlerweile ist die Gruppe weit mehr als nur ein Sportangebot: Sie dient auch als sozialer Treffpunkt. Die Mitglieder unternehmen gemeinsam Radtouren, grillen oder besuchen Theateraufführungen. Zudem tauschen sie sich über Medikamentenstudien und Reha-Kliniken aus – ein starkes Netzwerk der gegenseitigen Unterstützung.

Sportlich war das Team bereits erfolgreich: 2022 gewann es den Bergischen Pokal gegen Mannschaften aus Olpe-Wenden, Rönsahl, Wipperfürth und Wuppertal. Zum fünfjährigen Jubiläum wird der Verein nun am 28. März 2026 den Strunde-Cup in der Dreifachturnhalle des Gymnasiums Herkenrath ausrichten. 48 Teilnehmende mit Parkinson werden erwartet – ein weiteres Zeichen für die Strahlkraft des Programms.

Mindestens eine weitere zertifizierte PingPongParkinson-Gruppe gibt es in Nordrhein-Westfalen, und zwar beim Werner Sport Club in Werne, die seit einem Jahr aktiv ist. Wie viele ähnliche Initiativen es in der Region insgesamt gibt, ist jedoch unklar.

Der Strunde-Cup wird verdeutlichen, wie Tischtennis das Leben von Parkinson-Betroffenen verbessern kann. Gleichzeitig markiert das Turnier einen Meilenstein für den TTC Bärbroich 1958, der sein Engagement für die lokale Gemeinschaft weiter ausbaut. Mit regelmäßigem Training, gemeinsamen Aktivitäten und dem Austausch von Erfahrungen bietet die Initiative ihren Mitgliedern sowohl körperliche als auch emotionale Unterstützung.