Trotz Eiseskälte: Über 1.000 Jecken feiern Vorfasten-Gottesdienst im Kölner Dom
Evi NergerTrotz Eiseskälte: Über 1.000 Jecken feiern Vorfasten-Gottesdienst im Kölner Dom
Über 1.000 Karnevalsbegeisterte trotzten eisigen Temperaturen, um am traditionellen Vorfasten-Gottesdienst im Kölner Dom teilzunehmen. Die jährliche Veranstaltung, die immer am Mittwoch vor dem offiziellen Beginn der Karnevalstage stattfindet, brachte die Jecken zu einem Moment der Besinnung zusammen, bevor die Feierlichkeiten losgehen. Christoph Kuckelkorn, Präsident des Festkomitees, bezeichnete die Messe als Gelegenheit, Segen und Zusammenhalt für die anstehende Session zu erbitten.
Der Gottesdienst ist seit langem ein fester Bestandteil des Kölner Karnevalskalenders. In diesem Jahr führten Fahnenträger von Vereinen, die dem Festkomitee angehören, die Zeremonie an und sahen ihre Rolle als besondere Ehre. An ihrer Seite nahmen auch die neu ernannten Dreigestirne für Erwachsene und Kinder teil – vermutlich mit Vorfreude auf ihre Aufgaben in den bevorstehenden Festtagen.
Kuckelkorn, der das Festkomitee leitet, betonte die Bedeutung der Zusammenkunft. Er beschrieb sie als einen Moment der Einkehr für die Gemeinschaft, bevor die ausgelassene Karnevalszeit beginnt. Viele Teilnehmer teilten diese Haltung und hoben hervor, wie der Gottesdienst ihr Gefühl der Verbundenheit stärkt. Trotz der Kälte war der Dom gefüllt mit Besuchern, die den Anlass feiern wollten. Der Zeitpunkt der Veranstaltung – nur wenige Tage vor dem offiziellen Karnevalsstart – verlieh ihr zusätzliche Symbolkraft und setzte einen nachdenklichen Akzent, bevor die Feiern die Stadt erobern.
Die Messe endete mit einem erneuerten Gemeinschaftsgefühl unter den Jecken. Ihre Teilnahme, selbst bei unwirtlichem Wetter, unterstrich die tief verwurzelte Tradition des Vorfasten-Gottesdienstes. Mit dem nun begonnenen Karneval diente die Veranstaltung als symbolischer Auftakt für die kommenden Festlichkeiten.






