05 April 2026, 00:18

Ukrainische Weine auf der Rheingauer Weinwoche: Genuss mit gutem Zweck

Plakat aus dem Jahr 1907, das eine Weinprobe in Bordeaux, Frankreich, ankündigt, mit einer Frau in einem gelben Kleid, die ein Weinglas hält, umgeben von einer Gruppe von Menschen.

Ukrainische Weine auf der Rheingauer Weinwoche: Genuss mit gutem Zweck

Ein besonderer Weinstand auf der diesjährigen Rheingauer Weinwoche bietet Besuchern einen Geschmack der Ukraine

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Die Auswahl umfasst sechs einzigartige Weine aus Odessa, den Karpaten und der Schwarzmeerregion – Gebiete, die in Deutschland nur selten vertreten sind. Der gesamte Erlös kommt humanitären Projekten in Kamjanez-Podilsky zugute, der ukrainischen Partnerstadt Wiesbadens.

Der gemeinsame Weinstand, betrieben vom Verein Wiesbaden-Kamjanez-Podilsky, präsentiert zwei Sekte, zwei Weißweine, einen Rosé und einen kräftigen Rotwein der Sorte Petit Boucher. Ehrenamtliche Helfer, darunter auch Ukrainer, engagieren sich mit rund 125 Arbeitsstunden, um Gästen eine kleine Weinreise durch die vielfältigen Rebsorten und Klimazonen der Ukraine zu ermöglichen.

Die Initiative entstand aus der offiziellen Städtepartnerschaft, die 2021 als Zeichen der Solidarität nach dem russischen Angriff auf die Ukraine geschlossen wurde. In diesem Jahr steht der Stand für die Verbindung zwischen Wiesbaden und Kamjanez-Podilsky: Jedes verkaufte Glas finanziert Hilfslieferungen, Schulreparaturen und kulturellen Austausch. Zudem unterstützt die Aktion den Aufenthalt ukrainischer Kinder in Wiesbaden.

2026 wird der Partnerschaftsweinstand von der französischen Stadt Fondettes übernommen. Bis dahin können Besucher die Weine probieren und gleichzeitig Gutes tun – weitere Informationen gibt es unter www.wiesbaden.de.

Der ukrainische Weinstand auf der Rheingauer Weinwoche bietet nicht nur seltene Verkostungsmöglichkeiten, sondern verwandelt jeden Kauf in direkte Unterstützung für Wiederaufbau, Bildung und kulturelle Verbindungen. Das Projekt zeigt beispielhaft, wie lokale Veranstaltungen internationale Solidarität fördern können.

Quelle