Ukrainischer Botschafter stärkt in Krefeld wirtschaftliche Bindungen und Wiederaufbau-Hilfen
Branko TlustekUkrainischer Botschafter stärkt in Krefeld wirtschaftliche Bindungen und Wiederaufbau-Hilfen
Der ukrainische Botschafter in Deutschland, Oleksij Makejew, besuchte am Dienstag, dem 27. Januar 2026, Krefeld, um die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen beiden Ländern zu stärken. Während seines Aufenthalts traf er sich mit lokalen Unternehmen und trug sich im Rathaus in das Goldene Buch der Stadt ein.
Im Mittelpunkt des Botschafterbesuchs standen Handelsfragen und der Wiederaufbau. Deutschland exportiert derzeit jährlich Waren im Wert von etwa 4,6 Milliarden Euro in die Ukraine. Makejew sprach zudem über die anhaltende Zerstörung ukrainischer Kraftwerke und die Auswirkungen der Angriffe auf die Zivilbevölkerung – darunter auch seine eigene Mutter.
Im Krefelder Rathaus wurde Botschafter Makejew von Oberbürgermeister Frank Meyer empfangen. Meyer würdigte den Durchhaltewillen des ukrainischen Volkes und dessen Entschlossenheit, die Freiheit zu verteidigen. Gleichzeitig rief Jürgen Steinmetz, Hauptgeschäftsführer der IHK Mittlerer Niederrhein und Honorarkonsul der Ukraine, deutsche Unternehmen dazu auf, sich am Wiederaufbau des Landes zu beteiligen. Im Laufe des Tages besuchte Makejew verschiedene Betriebe in Krefeld, wobei die genauen Firmen nicht genannt wurden. Die Gespräche drehten sich um künftige wirtschaftliche Zusammenarbeit und Unterstützung für den ukrainischen Wiederaufbau.
Der Besuch unterstrich die Rolle Krefelds als Brückenbauer in den deutsch-ukrainischen Wirtschaftsbeziehungen. Die Treffen des Botschafters mit Stadtvertretern und Wirtschaftsführern zielten darauf ab, weitere Investitionen und Handelsbeziehungen zu fördern. Die Eintragung ins Goldene Buch symbolisierte die formelle Anerkennung der fortwährenden Partnerschaft zwischen beiden Nationen.






