15 February 2026, 10:23

Ulmer Narren stürmen Rathaus – Bürgermeister geben symbolisch auf

Ein Mann in einem Kostüm steht auf einem dekorierten, beleuchteten Festwagen in einem Stadtumzug, mit einem Gebäude mit Fenstern und Geländern im Hintergrund.

Ulmer Narren stürmen Rathaus – Bürgermeister geben symbolisch auf

Das Ulmer Rathaus ist während der Fasnetsfeierlichkeiten in die Hände der Narren gefallen. Oberbürgermeister Martin Ansbacher und Neu-Ulms Bürgermeisterin Katrin Albsteiger leisteten zwar scherzhaften Widerstand, gaben dann aber doch auf. Beide erschienen in Verkleidung – Ansbacher als 'Super Martin', Albsteiger als Prinzessin Peach – bevor sie sich dem Treiben anschlossen.

Wie jedes Jahr stürmten die Ulmer Narren das Rathaus und läuteten damit die 'fünfte Jahreszeit' ein. Trotz aller Gegenwehr beteiligten sich die Bürgermeister an Limbo-Tänzen, bauten Menschenpyramiden und stellten sich den Fragen der Menge. Doch gegen den Eifer der Narren hatten sie keine Chance.

Die Stadtverwaltung akzeptierte die Übernahme als Teil der alten Fasnetstradition. Das Rathaus bleibt bis zum Faschingsdienstag in den Händen der Ulmer Narren. Wie oft diese symbolische Besetzung in der Vergangenheit gelang, ist nicht überliefert.

Mit der Kapitulation der Bürgermeister liegt das Rathaus nun vorerst in den Händen der Ulmer Narren. Die Veranstaltung führt die Tradition fort, bei der die lokale Politik für die Karnevalsfeierlichkeiten kurz zurücktritt. Nach Ende des Festes kehrt dann wieder der normale Betrieb ein.

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