29 January 2026, 16:46

Verena Schäffer wird neue Familienministerin in NRW – ein politischer Aufstieg mit Visionen

Ein Porträt von Johann Wolfgang von Goethe in einer schwarzen Robe auf einem alten Dokument aus dem Jahr 1789, mit Text darauf geschrieben.

Verena Schäffer wird neue Familienministerin in NRW – ein politischer Aufstieg mit Visionen

Verena Schäffer ist als neue Ministerin für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flüchtlinge und Integration in Nordrhein-Westfalen vereidigt worden. Die 39-jährige Politikerin der Grünen übernimmt das Amt von Josefine Paul, die nach anhaltenden Kommunikationsproblemen innerhalb des Ministeriums zurückgetreten war. Schäffers Ernennung krönt einen rasanten Aufstieg in der Landespolitik, in der sie zu einer prägenden Figur der schwarz-grünen Koalitionsregierung geworden ist.

Schäffer trat mit 18 den Grünen bei und zog bereits mit 24 in den Landtag ein. Seitdem hat sie als Fraktionsvorsitzende eine zentrale Rolle bei der Gestaltung politischer Weichenstellungen gespielt. Ihr Einfluss erstreckte sich auch auf praktische Veränderungen – etwa die Einrichtung eines "Kinderzimmers" im Landtag, eine Maßnahme, die Politik familienfreundlicher machen soll.

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Stellvertretende Ministerpräsidentin Mona Neubaur lobte Schäffers Eignung für das Amt und betonte ihre "politische Erfahrung, Führungskraft und einen klaren moralischen Kompass". Bekannt für ihr engagiertes Eintreten für soziale Belange, hat sich Schäffer stets für eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie, gegen Diskriminierung und für die Stärkung der Frauenrechte eingesetzt.

Als Mutter zweier Kinder spricht sie häufig über die Herausforderungen, Familienleben und politische Karriere unter einen Hut zu bringen. Ihre eigenen Erfahrungen in diesem Bereich prägen ihre politischen Schwerpunkte – insbesondere die Unterstützung von Eltern und die Verbesserung der Kinderbetreuung.

Schäffer steht nun an der Spitze eines Ministeriums, das in Deutschlands bevölkerungsreichstem Bundesland für zentrale Sozialpolitiken verantwortlich ist. Ihre Ernennung fällt in eine Phase, in der die Landesregierung Reformen in den Bereichen Familienförderung, Integration und Gleichstellung vorantreibt. Der Amtswechsel folgt auf den Rücktritt ihrer Vorgängerin – Schäffer muss nun die anstehenden Herausforderungen in Kommunikation und Umsetzung der Politik angehen.