Viersen begrüßt 276 neue Bürger aus 45 Ländern mit festlicher Zeremonie
Klaudia GnatzViersen begrüßt 276 neue Bürger aus 45 Ländern mit festlicher Zeremonie
Feierliche Zeremonie in Viersen: 276 neue Bürger aus 45 Ländern willkommen geheißen
In Viersen wurden im vergangenen Jahr 276 neue Bürgerinnen und Bürger aus 45 verschiedenen Ländern in einer besonderen Feierstunde offiziell eingebürgert. Was auf dem Papier ein Verwaltungsakt ist, wurde hier zu einem Moment der Freude und des gemeinsamen Zusammenhalts. Lokale Vertreter sowie Familien kamen zusammen, um das Bekenntnis der Neubürger zu ihrer neuen Heimat zu würdigen.
Die Veranstaltung fand im Clara-Schumann-Gymnasium statt, wo das Schulorchester mit Live-Musik für eine festliche Atmosphäre sorgte. Ertunç Deniz, der stellvertretende Bürgermeister, eröffnete die Feier mit einer Begrüßungsrede, in der er die neuen Mitbürger willkommen hieß und betonte, wie sehr Vielfalt die Gemeinschaft stärkt. Die Einbürgerung sei nicht nur ein formaler Schritt, sondern der Beginn eines gemeinsamen Weges – verbunden mit Rechte, Pflichten und Zugehörigkeit.
Auch Vertreter aller im Stadtrat vertretenen Parteien richteten Grußworte an die Anwesenden. Nach den Ansprachen überreichte der stellvertretende Bürgermeister jedem Neubürger persönlich eine kleine Aufmerksamkeit als Zeichen der Wertschätzung der Stadt.
Im Anschluss lud ein Empfang die Gäste, Familien und lokalen Amtsträger zum Austausch ein. Die Begegnung bot Raum für Gespräche, persönliche Geschichten und das gemeinsame Feiern dieses besonderen Meilensteins. Jede Einbürgerung stehe für einen individuellen Weg, der von persönlichem Engagement für Deutschland und die Region Viersen zeuge, hieß es.
Die Veranstaltung in Viersen reiht sich in einen bundesweiten Trend ein: Allein im Jahr 2022 ließen sich laut Angaben des Statistischen Bundesamtes 200.100 Menschen in Deutschland einbürgern.
Die Feier unterstrich, dass Staatsbürgerschaft mehr ist als ein rechtlicher Status – sie schafft soziale Verbundenheit. Für die 276 Neubürger markiert sie den Beginn eines neuen Abschnitts, in dem sie ihre Gemeinde aktiv mitgestalten können. Gleichzeitig machte die Stadt deutlich: Vielfalt ist nicht nur willkommen, sondern unverzichtbar für ihre Zukunft.






