05 April 2026, 04:13

Volkstrauertag in Marl: "Erinnern heißt Verantwortung übernehmen" – mit Jugendprojekt und neuen Gedenktafeln

Messingtafel im Boden mit der Inschrift "Hier Wohnte Heiman Leezer", ein Denkmal für einen deutschen Soldaten, der im Zweiten Weltkrieg starb.

Volkstrauertag in Marl: "Erinnern heißt Verantwortung übernehmen" – mit Jugendprojekt und neuen Gedenktafeln

Volkstrauertag in Marl steht in diesem Jahr unter dem Motto "Erinnern heißt Verantwortung übernehmen"

Die diesjährigen Gedenkfeiern zum Volkstrauertag in Marl finden am Sonntag, dem 16. November, statt. Die Stadt hat ein vielseitiges Programm vorbereitet, zu dem Reden, Kranzniederlegungen und ein Beitrag junger Besucher eines ehemaligen Konzentrationslager-Außenlagers gehören.

Die zentrale Gedenkveranstaltung beginnt um 14 Uhr auf dem Creiler Platz. Dort werden Bürgermeister Thomas Terhorst und Benedikt Stelthove Ansprachen halten, bevor sie einen Kranz niederlegen. Weitere Kranzniederlegungen sind an verschiedenen Orten in Marl für den Samstagabend und den Sonntag geplant.

Die Jugendfeuerwehr Marl-Lenkerbeck wird von ihrem Besuch im Außenlager Hersbruck berichten, einem Nebenlager des Konzentrationslagers Flossenbürg. Unterdessen werden in Pottenstein neue Informationstafeln zum Außenlager Hersbruck in der Nähe der historischen Stätte aufgestellt. Die Tafeln, deren Fertigstellung für Sommer oder Herbst vorgesehen ist, sollen über die Rolle des Lagers im System Flossenbürg aufklären.

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Der Volkstrauertag, auch als Ewigkeitssonntag bekannt, wird traditionell mit Gedenkveranstaltungen und Momenten der Besinnung begangen. Zwar liegen noch keine konkreten Details zu den diesjährigen Feiern in Flossenbürg vor, doch in vielen Städten finden Gottesdienste und Zeremonien statt, um der Opfer von Krieg und Gewalt zu gedenken.

In Marl umfassen die Veranstaltungen öffentliche Reden, Beiträge von Jugendlichen und mehrere Kranzniederlegungen. Die neuen Informationstafeln in Pottenstein sollen zudem über die Geschichte des Außenlagers Hersbruck informieren. Beide Initiativen unterstreichen die anhaltenden Bemühungen, das Gedenken an die Opfer von Kriegsverbrechen wachzuhalten.

Quelle