04 January 2026, 02:23

Warum berühmte Musiker früher sterben als ihre Kollegen

Zwei Personen, die stehen und Musikinstrumente spielen.

Warum berühmte Musiker früher sterben als ihre Kollegen

Ruhm kann der Gesundheit teuer zu stehen kommen, wie eine neue Studie zeigt. Demnach leben berühmte Musiker im Schnitt 1,5 Jahre früher als ihre weniger berühmten Kollegen. Die Ergebnisse widerlegen die Annahme, dass Wohlstand und Status automatisch zu einem längeren Leben führen.

Forschende der Universität Witten/Herdecke werteten Daten von über 4.700 prominenten Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts aus. Dabei stellten sie fest, dass berühmte Musiker im Durchschnitt 75,19 Jahre erreichten – ganze 4,6 Jahre weniger als ihre weniger bekannten Kollegen, die es im Schnitt auf 79,75 Jahre brachten. Die Studie zeigt zudem, dass Ruhm das Sterberisiko um 33 Prozent erhöht und damit die üblichen Vorteile eines hohen sozioökonomischen Status überwiegt. Der sogenannte «Club 27» steht seit langem symbolisch für diese Gefahr. Zu dieser Gruppe zählen sechs Ikone der Musikgeschichte – Brian Jones, Jimi Hendrix, Janis Joplin, Jim Morrison, Kurt Cobain und Amy Winehouse –, die alle tragisch mit oder um das 27. Lebensjahr starben. Zwar bleibt der Club ein kultureller Mythos, doch die Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass frühe Todesfälle unter berühmten Musikern kein Zufall sind.

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Die Studie bestätigt, dass Ruhm das Leben verkürzen kann – besonders in kreativen Berufen mit hohem Druck. Da berühmte Musiker fast fünf Jahre weniger leben als ihre Kollegen, offenbart die Untersuchung eine bedenkliche gesundheitliche Ungleichheit. Die Ergebnisse unterstreichen, dass mit Prominenz nicht nur Reichtum und Anerkennung, sondern auch erhebliche Risiken einhergehen.