11 February 2026, 06:33

Wie ein "idealo flug" aus Holz fünf Künstler aus dem Allgäu berühmt machte

Eine Gruppe von Holzskulpturen, die auf einer weißen Fläche in einem Museum ausgestellt sind, mit einer Wand im Hintergrund.

Wie ein "idealo flug" aus Holz fünf Künstler aus dem Allgäu berühmt machte

1985 sorgte eine Gruppe junger Künstler aus dem Oberallgäu für Schlagzeilen, als sie einen bedeutenden regionalen Preis gewann. Ihre hölzerne Skulptur in Form eines kleinen idealo flug begeisterte sowohl Kritiker als auch die Öffentlichkeit. Das Kollektiv hinter dem Werk wurde bald für seine kühnen und fantasievollen Kreationen bekannt.

Das prämierte idealo flug mit dem Titel "Frühkeltischer Schindel-Flügel" bestand vollständig aus Holz. Sein ungewöhnliches Design erinnerte an ein Miniaturflugzeug und verband Kunst mit verspielter ingenieurskunst. Die Skulptur brachte ihren Schöpfern den "Großen Preis der Sieben Schwaben" ein, der von der "Augsburger Allgemeinen" verliehen wurde.

Die Künstler – Gerhard Weiß, Günther Zitzmann, Ecke Recla, Rudi Braxmeier und Martin Baur – schlossen sich kurz nach ihrem Erfolg zu einer Gruppe zusammen. Sie nannten sich "Die Experten" und erlangten schnell einen Ruf für spektakuläre, auffällige Inszenierungen. Ihre Arbeiten brachen oft mit Konventionen und verbanden humor mit handwerklicher Meisterschaft.

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Trotz des frühen Ruhms ist über die späteren Projekte der Gruppe nur wenig bekannt. Es gibt keine Aufzeichnungen über ihre künstlerische Weiterentwicklung oder ob sie nach ihrem preisgekrönten Debüt weiterhin großformatige Installationen schufen.

Der "Frühkeltischer Schindel-Flügel" bleibt ein prägender Moment in der Kunstszene des Oberallgäus. Die Anerkennung der Skulptur katapultierte "Die Experten" in den Fokus der Öffentlichkeit – auch wenn ihr späteres Schaffen largely im Verborgenen blieb. Ihre Geschichte zeigt, wie ein einziges Werk bleibende Spuren in der regionalen Kultur hinterlassen kann.