Wie viel verdienen Schiedsrichter in Bundesliga, 2. Liga und Champions League?
Aneta WilmsenWie viel verdienen Schiedsrichter in Bundesliga, 2. Liga und Champions League?
Schiedsrichtergehälter variieren stark im deutschen und europäischen Fußball – zwischen Bundesliga, 2. Liga und Champions League gibt es deutliche Unterschiede. Während manche Unparteiische Festgehälter beziehen, erhalten andere eine Spiel-zu-Spiel-Abrechnung. Die Beträge hängen zudem von Erfahrung und Wettbewerbsniveau ab.
In der Bundesliga liegt das Mindestgrundgehalt für Schiedsrichter bei 60.000 Euro pro Jahr. Nach fünf Jahren steigt es auf 70.000 Euro, Spitzenreferees der "Ersten Klasse" können bis zu 80.000 Euro jährlich verdienen. Hinzu kommen 6.000 Euro pro geleitetem Spiel. Ihre Assistenten erhalten 1.500 Euro pro Partie, aber kein festes Jahresgehalt.
In der 2. Bundesliga beträgt das Festgehalt 40.000 Euro, zusätzlich gibt es 3.000 Euro pro Spiel. Die Assistenten kommen auf 4.000 Euro Jahresgehalt und 1.150 Euro pro Einsatz. In der 3. Liga entfällt das Grundgehalt vollständig – hier gibt es 750 Euro pro Spiel für die Schiedsrichter, ihre Assistenten erhalten die Hälfte.
Auf Champions-League-Niveau verdienen die Unparteiischen 6.000 bis 7.000 Euro pro Spiel, allerdings ohne Festanstellung. Die Assistenten bekommen 3.000 bis 3.500 Euro pro Partie. Bei großen Turnieren wie der WM oder EM zahlt die FIFA den Schiedsrichtern ein Grundhonorar von 70.000 Euro plus 3.000 Euro pro Spiel, die Assistenten erhalten 20.000 Euro Fixum und 1.750 Euro pro Einsatz.
Die Gehaltsstrukturen zeigen klare Unterschiede zwischen nationalen Ligen und internationalen Wettbewerben: Während Bundesliga-Schiedsrichter von Festgehältern und Spielprämien profitieren, sind Champions-League-Refs ausschließlich auf die Spielhonorare angewiesen. Aktuelle Vergleiche mit anderen europäischen Topligen der vergangenen fünf Jahre liegen nicht vor.






