Wuppertaler Plakate mit freigelegten Brüsten lösen Empörungswelle aus
Branko TlustekWuppertaler Plakate mit freigelegten Brüsten lösen Empörungswelle aus
'Brüste' – Empörung über freizügige Plakate in Wuppertal
Ein Medienprojekt aus Wuppertal wirbt mit freigelegten Brüsten für den Film 'Brüste' – Perspektiven auf die weibliche Brust – jetzt gibt es Streit.
Ein Plakatmotiv in Wuppertal sorgt für Aufsehen, nachdem darauf freigelegte Brüste für ein neues Filmprojekt beworben wurden. Die Bilder sind Teil der Bildungsreihe 'Brüste' – Perspektiven auf die weibliche Brust des Wuppertaler Medienprojekts und sollten eigentlich Diskussionen über Körperlichkeit und Geschlechterrollen anregen. Stattdessen wurden viele Plakate abgerissen oder beschmiert – begleitet von öffentlicher Empörung.
Die Motive, die Brüste ohne Köpfe oder sexualisierten Kontext zeigen, warben ursprünglich für eine sozialpädagogische Filmreihe für Schulen. Andreas von Hören, Leiter des Wuppertaler Medienprojekts, zeigte sich überrascht über die heftigen Reaktionen. Er vermutet, dass die Ablehnung mit einer zunehmenden Schamkultur und religiösen Einflüssen in den letzten Jahren zusammenhängt.
Ziel der Kampagne war es, den natürlichen Umgang mit dem Thema Körper in pädagogischen Kontexten zu fördern. Trotz der Kritik halten die Verantwortlichen an ihrem Ansatz fest. Bisher stützen auch juristische und behördliche Stellungnahmen ihre Position, dass es sich um nicht-sexualisierte Darstellungen handelt.






