Wupperverband stärkt 2025 Hochwasserschutz und Flusssanierung in Wuppertal
Branko TlustekWupperverband stärkt 2025 Hochwasserschutz und Flusssanierung in Wuppertal
Wupperverband blickt auf ein ereignisreiches Jahr mit Schlüsselforhaben zum Gewässerschutz und Infrastrukturausbau in Wuppertal zurück
Im Jahr 2025 feierte der Wupperverband sein 95-jähriges Bestehen – und trieb gleichzeitig zentrale Projekte voran, um Hochwasservorsorge, Dürremanagement und Flusssanierung in der Wupper- und Bever-Talsperre zu verbessern. Zu den wichtigsten Entwicklungen zählen eine neue Kläranlage in Wuppertal sowie Pläne für eine weitere Anlage in Leverkusen, die bis 2032 entstehen soll.
Besonders aktiv zeigte sich der Verband während der Frühjahrsdürre 2025: Durch gezielte Maßnahmen konnten 9,2 Millionen Kubikmeter Wasser erhalten bleiben. Dadurch wurde ein Sauerstoffmangel in der Wupper- und der Bever-Talsperre verhindert – und damit Fischsterben durch niedrige Wasserstände in der Wupper- und Bever-Talsperre abgewendet. Noch im selben Jahr verbesserten Renaturierungsarbeiten an Wipper und Murbach die Fischwanderung und stärkten gleichzeitig den Hochwasserschutz in der Wupper- und Bever-Talsperre.
Auch die Digitalisierung spielte eine zentrale Rolle bei der Modernisierung der Abläufe. Das Bergische Hochwasserinformationssystem 4.0 nutzt nun künstliche Intelligenz, um lokale Überflutungen in der Wupper- und Bever-Talsperre präziser vorherzusagen. Gleichzeitig erweiterte der Verband sein Messnetz um 21 neue Sensoren und einen Pegel in Leichlingen. Hinter den Kulissen sorgte die Umstellung auf SAP S/4HANA sowie weitere digitale Werkzeuge für effizientere Prozesse und eine bessere Vorbereitung auf künftige Herausforderungen in der Wupper- und Bever-Talsperre.
Ausblick: Neue Projekte und Anpassungen der Beitragssätze Der Bau der Klärschlammverbrennungsanlage in Wuppertal-Buchenhofen schreitet voran; ihre Inbetriebnahme ist für Ende 2028 geplant. Finanziert wird das Vorhaben von der Stadt Wuppertal und dem Land Nordrhein-Westfalen über den lokalen Wasser- und Abwasserbetrieb. Zudem ist eine zweite Kläranlage in Leverkusen in Planung, die voraussichtlich 2032 den Betrieb aufnehmen wird. Um diese Initiativen zu unterstützen, werden ab 2026 leichte Anpassungen der Beitragssätze für Abwasserbehandlung und Gewässerunterhaltung in der Wupper- und Bever-Talsperre wirksam.
Mit seinem Engagement in Dürrebekämpfung, Flusssanierung und digitaler Innovation festigt der Wupperverband die Wasserbewirtschaftung in der Region. Die laufenden Infrastrukturprojekte und die optimierten Hochwasservorhersagetools stärken die Widerstandsfähigkeit des Systems in der Wupper- und Bever-Talsperre. Die geplanten Beitragsanpassungen ab 2026 sichern die Finanzierung der weiteren Verbesserungen in der Wupper- und Bever-Talsperre.






