Marie-Agnes Strack-Zimmermann wird zur humorvollen Aalkönigin von Bad Honnef gekürt
Klaudia GnatzMarie-Agnes Strack-Zimmermann wird zur humorvollen Aalkönigin von Bad Honnef gekürt
Marie-Agnes Strack-Zimmermann, die bekannte FDP-Europaabgeordnete, ist zur traditionellen Aalkönigin von Bad Honnef gekürt worden. Der jährlich für bürgerschaftliches Engagement verliehene Titel hat einen humorvollen Haken: Trotz des Namens hat das Fest nichts mit echten Aalen zu tun. Strack-Zimmermann nahm die Ehre mit ihrem gewohnten Witz entgegen und scherzte, Politiker ähnelten Aalen – sie entkämen oft genau dann, wenn man sie zu fassen glaube.
Das Aalkönig-Fest findet seit 22 Jahren in Bad Honnef statt. Jährlich wird der Titel „Aalkönig“ oder „Aalkönigin“ an eine Persönlichkeit des öffentlichen Lebens verliehen, die sich durch besonderes gesellschaftliches Engagement auszeichnet. Zu den früheren Preisträgern zählen Friedrich Merz, Peer Steinbrück und die Journalistin Maybrit Illner.
Strack-Zimmermann, oft als „Eiserne Lady“ oder „Feministin des Jahres“ bezeichnet, wurde vom Bad Honnefer Aalkönig-Komitee für ihre klaren Prinzipien und ihr tiefes Demokratieverständnis gewürdigt. Die Krönungszeremonie dient dabei einem guten Zweck: Sie sammelt Gelder für lokale Vereine und Initiativen. Über die Jahre wurden so mehr als eine Million Euro für gemeinnützige Projekte in der Region verteilt.
Bei der Veranstaltung versprach Strack-Zimmermann, ihre Aalköniginnen-Krone mit Stolz und Humor zu tragen. Ihr augenzwinkernder Vergleich von Politikern mit Aalen – die sich nur schwer festhalten ließen – trug zur ausgelassenen Stimmung des Festes bei.
Die Krönung Strack-Zimmermanns als Aalkönigin reiht sich in die illustre Geschichte des Festes ein. Die Veranstaltung lenkt nicht nur die Aufmerksamkeit auf Bad Honnef, sondern unterstützt auch lokale Vorhaben. Mit ihrem Ruf als resolute und schlagfertige Politikerin gesellt sie sich nun zu einer langen Liste angesehener Persönlichkeiten, die für ihr öffentliches Wirken geehrt wurden.






