Ohligs-Zentrum: Streit um Parkplatzverlust und Verkehrspläne eskaliert
Ohligs-Zentrum: Streit um Parkplatzverlust und Verkehrspläne eskaliert
Die Pläne zur Umgestaltung des Ohligs-Zentrums haben bei lokalen Verantwortungsträgern starken Widerstand ausgelöst. Bezirksbürgermeister Westkämper bezeichnete die Vorschläge als "Relikt aus der rot-grünen Ära" und warnte, sie könnten Unternehmen und Anwohner benachteiligen. Im Mittelpunkt der Debatte stehen der Verlust von Parkplätzen und Veränderungen im Verkehrsnetz, die Kritiker als unzureichend abgestimmt bemängeln.
Der jüngste Streit entzündete sich während einer Sitzung des OAM-Bezirksrats, bei der der Tagesordnungspunkt zur Neugestaltung der Zufahrtswege vertagt wurde. Westkämper führte die Kritik an und argumentierte, dass allein die Umplanung des Cityrings bis zu 70 Parkplätze kosten könnte. Ein separates Projekt für eine Veloroute könnte weitere 100 Parkplätze opfern – insgesamt wären damit 170 Plätze gefährdet.
Der Bürgermeister warf der Stadtverwaltung vor, die Folgen für den Parkraum herunterzuspielen und betroffene Händler nicht ausreichend einzubinden. Er betonte, dass der Einzelhandel in Ohligs, ohnehin schon unter Druck, weiter leiden werde, wenn Kunden keine Parkmöglichkeiten fänden. Die CDU-Fraktion schloss sich dieser Haltung an und nannte die aktuellen Pläne "inakzeptabel".
Westkämper bestand darauf, dass "Qualität Vorrang vor Tempo" haben müsse, und forderte einen kooperativeren Ansatz. Zwar zeigte er sich gesprächsbereit, doch ohne grundlegende Überarbeitungen bezeichnete er die Vorhaben als "Angriff auf berechtigte Interessen". Sein vorrangiges Ziel bleibt ein Kompromiss, der die Bedürfnisse von Autofahrern, Radfahrern und Unternehmen in Einklang bringt.
Die Vertagung der Abstimmung lässt die Zukunft des Ohligs-Verkehrskonzepts ungewiss. Westkämper kündigte an, sich für Änderungen einzusetzen, die Parkplätze erhalten und den lokalen Handel stärken. Eine endgültige Entscheidung hängt nun von weiteren Gesprächen zwischen Rat, Verwaltung und Vertretern der Bürgerschaft ab.
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